Mit Köpfchen an der Platte: Trendsportart Headis

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Volley über die Platte: Headis Erfinder René Wegner (li.) und Thomas Mika bei einem Headis-Match.

Eine Mischung aus Tischtennis und Fußball: Die Trendsportart Headis wird immer bekannter und beliebter - auch in Kassel.

Headis. Wenn sich Lennart Heinke an die Tischtennisplatte stellt, braucht er keinen Tischtennisschläger – er spielt mit Köpfchen. Headis (Header Table Tennis) heißt die rasante Sportart, die beim Kasseler Hochschulsport unter seiner Leitung angeboten wird.

Headis ist eine Mischung aus Fußball und Tischtennis, passt eigentlich nicht zusammen – umso besser. Entstanden ist der Sport in einem Freibad bei Kaiserslautern im Jahr 2006. René Wegner und seine Freunde wollten eigentlich Fußball spielen, doch weil der Platz besetzt war, köpften sie sich denn Ball über das Netz einer Tischtennisplatte zu – eine neue Sportart, Headis, war geboren. „Headis kombiniert Schnelligkeit, Geschick, Taktik und natürlich Köpfchen. Der Reiz ist es mit einem ungewohnten Körperteil im Wettstreit anzutreten“, erklärt Lennart Heinke, Lehramtsstudent für Sport und Englisch an der Uni Kassel.

Rüber damit: Immer mittwochs, von 17 bis 18.15 Uhr wird unter der Leitung von Lennart Heinke beim Hochschulsport Headis gespielt.

Der Ball ist aus weichem Gummi, rund 100 Gramm leicht und wer zuerst elf Punkte erzielt hat, hat den Satz gewonnen. Anders als beim Tischtennis darf die Platte berührt und mit einem Hechtsprung der Ball volley, also aus der Luft, wieder zurückgespielt werden. „Das sieht zwar spektakulär aus, bedarf aber auch ein wenig Übung“, sagt der 23-jährige Heinke. Mit der richtigen Technik kann man den Ball auch anschneiden, ihm Drall geben – wie beim Tischtennis. „Momentan gibt es zwölf internationale Turniere im Jahr. Darunter auch Europa- und Weltmeisterschaften, sowie Ranglistenturniere“, sagt Lennart Heinke, der auch im Ausland Turniere spielt.

Viel braucht man nicht zum Headis spielen, einen Ball, eine Tischtennisplatte und natürlich seinen Kopf – ganz unproblematisch. „Wer also Lust hat, kann gerne bei uns vorbeischauen oder uns im Auepark ansprechen“, so Heinke.

Weitere Informationen zur Sportart Headis und Lennart Heinke gibt's auch im aktuellen Brauser oder unter brauser24.de.

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