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KSV-Trainer Mink spricht über Hinserie der Löwen

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Von: Thomas Lange

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Mittwoch unterlag der KSV 1:2 in einem Testspiel gegen Siegen. Vor dem Spiel am Freitag war Neu-Trainer Matthias Mink Gast in der Sportredaktion des EXTRA TIP. 	Foto: Soremski
Mittwoch unterlag der KSV 1:2 in einem Testspiel gegen Siegen. Vor dem Spiel am Freitag war Neu-Trainer Matthias Mink Gast in der Sportredaktion des EXTRA TIP. Foto: Soremski © Lokalo24.de

Die Löwen sind seit Samstag nun in der Winterpause. Trainer Matthias Mink sprach mit uns über die Hinserie, sein Team und über seine Zukunft.

Der KSV Hessen Kassel ist mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verschwunden. Nach dem 1:0-Sieg am Samstag gegen Freiburg II (Tor: Bektashi) müssen die Jungs noch diese Woche normal trainieren, ab Freitag ist bis Anfang Januar Pause. Ende Februar soll schließlich die zweite Saisonhälfte gestartet werden: Mit einem Auswärtsspiel in Steinbach.Wir sprachen mit Trainer Matthias Mink über den bisherigen Verlauf der Spielzeit, was sich ändern könnte in 2016 und seine eigene Zukunft.

Wie lief sie denn nun, die Hinserie bis zur Winterpause, Herr Mink? "Von der Punkteausbeute bin ich im Grundsatz zufrieden", blickt Mink zurück. Nur drei Niederlagen in 19 Spielen – ganz klar beachtlich. Trotzdem steht man zur Pause elf Punkte hinter den Relegationsrängen. "Ich werde einen Teufel tun und da hinschauen," lehnt Mink den Blick nach oben der Tabelle ab. "Wir blicken dort nicht hin, wir blicken auf uns". Er sieht seine Aufgabe in der Entwicklung der Spieler und des Spielsystems. So hätten die KSV-Verantwortlichen und er in der bisherigen Spielzeit vieles richtig gemacht: Der Kader sei verbessert und durch die im Sommer geholten Spieler verstärkt worden. Jetzt müssen alle im Team teilweise gezeigte Formschwankungen ablegen – "für weitere Schritte nach vorn." Kleine Schritte will er mit seinem Team machen, keine großen Sprünge. "Das ist derzeit auch einfach nicht möglich", sagt er und meint die weiterhin nicht einfache finanzielle Lage des KSV. Doch werden die Löwen in der jetzigen Winterpause nochmal aktiv werden auf dem Spielermarkt? "Vom Grundsatz her nicht, aber natürlich haben wir den Markt im Blick."

KSV erster Ansprechpartner

Höhepunkt des Sommers 2015 war in seinen Augen das DFB-Pokalspiel gegen Hannover – trotz der Niederlage. "Ausverkauftes Haus, viel Euphorie in der Stadt. Hier ist viel möglich", erinnert er sich an das Spiel gegen den Bundesligisten. Mink: "Da waren wir punktuell im Profifußball vertreten." Für ihn könnte die Rückserie die letzte als KSV-Trainer sein, Minks Vertrag läuft im Juni aus. "Da wird es Anfang des Jahres Gespräche geben." Kassel sei für ihn aktuell erster Ansprechpartner.

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