Letzter Zivi im Diakonischen Werk Fulda

Fulda. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Fulda, Pfarrer Burkhard Enners, verabschiedete Jonas Brähler – den letzten Zivildienstleistend

Fulda. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Fulda, Pfarrer Burkhard Enners, verabschiedete Jonas Brähler – den letzten Zivildienstleistenden der Diakonie – aus seinem Dienst.

Mit Jonas Brähler geht ein über 30 Jahre lang andauernder Arbeitszweig der Diakonie zu Ende. Das Diakonische Werk Fulda hatte zeitweise über 20 ZDL beschäftigt, die vor allem in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung tätig waren. Durch den Einsatz von Zivildienstleistenden im Schichtdienst war es möglich, dass Schwerstbehinderte in ihrem häuslichen Umfeld verbleiben konnten, in dem sie durch die Zivis rund um die Uhr betreut wurden. Durch die kontinuierliche Reduzierung der Zivildienstzeit wurde es immer schwieriger, diesen Dienst aufrecht zu erhalten, denn die Zivis waren nun kein volles Jahr mehr in der Einsatzstelle. Sie hörten viel eher auf als ein "Nachfolger" antreten konnte. Zuletzt war der Zivildienst auf nur sechs Monate reduziert worden.

Stellvertretend für die vielen hundert ZDL dankte Burkhard Enners Jonas Brähler für die geleistete Arbeit. Er betonte, dass die "Zivis" für alle Seiten eine große Bereicherung waren: Für die Menschen, bei denen sie zum Dienst eingeteilt waren; für die Zivis selbst, die nach der Schule oder der Lehrzeit noch einmal ganz andere Lebensperspektiven kennengelernt haben und für die Diakonie, weil sie immer viel  "frischen Wind" in die Einrichtung gebracht hatten. Jonas Brähler war im Mobilen Sozialen Hilfsdienst eingesetzt. Er hatte viele verschiedene Personen zu Hause betreut und in der Bahnhofsmission mitgearbeitet.

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