1:3 - Löwen vergeigen's gegen Homburg

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Kassel. Der KSV Hessen hat es verpasst, Werbung in eigener Sache zu machen. Samstag gab's eine 1:3-Pleite. Mit Video!

Fußball. Sie haben viel gewollt und konnten nur wenig halten: Am Samstag verloren die Löwen ihr Heimspiel gegen Homburg verdient mit 1:3, zeigten 60 Minuten Fußball zum Schaudern und verpassten es, nach der Hoffenheim-Blamage, Sympathien zurück zu gewinnen.Nicht mal sieben Minuten waren gegen muntere Homburger gespielt, da war das Spiel schon entschieden. Mario Klinger (4.) per Winkel-Kracher und Pascal Reinhardt (6.) nach einem Bock in der Löwen-Abwehr sorgten schnell für klare Verhältnisse. Und der KSV? Ängstlich, zögerlich, verunsichert, harmlos. Feuer gab es nur auf den Rängen: Der Anhang forderte neben mehr Willen und Einsatz des Teams auch den Rücktritt des Vorstandes. Der verletzte Christian Henel zoffte sich auf der Haupttribüne mit schimpfenden Fans.

Immerhin: Bis zur Pause hielt das 0:2, schlimmer wurde es zunächst nicht.Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig: Homburg kontrollierte das Spiel, der KSV kam aber wenigstens etwas besser ins Spiel. Erst als Mike Baier Löwen-Stürmer Tobias Damm im Strafraum umriss, wachten die Löwen auf: Mayer verwandelte den fälligen Elfmeter (67.) und nun kämpfte Kassel. Gallus bekam die Riesen-Chance zum Ausgleich, lupfte den Ball aber nur an die Latte (71.).

Und wie es dann so oft kommt: Kassel drängte auf den Ausgleich, doch Homburg machte den Sack zu. Konter über Dennis Gerlinger und der macht das 1:3 lässig an Carsten Nulle vorbei ins Tor, die Entscheidung."Wir haben viel aufzuarbeiten", grübelte KSV-Trainer Jörn Großkopf nach der Partie. Und darüber, dass seine Jungs "brutale individuelle Fehler" gemacht haben, "weder ins Spiel noch in die Zweikämpfe gekommen sind" und weder "bissig, noch heiß" waren.Die aufmunternden Worte seines Trainerkollegen Christian Titz klangen da schon wie das Hinreichen eines Strohhalms in hoffungsloser Lage: "Im Oktober ist noch keine Saison entschieden worden", erinnerte der Homburger Trainer seinen Kollegen.

Das nächste Löwen-Heimspiel findet erst wieder am Samstag, 23. November, statt. Dann gegen Neckarelz. Dazwischen gibt es zwei Auswärts-Kicks: In Freiburg und Zweibrücken.

Erst am Freitag war übrigens bekannt geworden, dass Jens Rose längst kein Löwen-Präsi mehr ist. Mehr zum Heimlich-Abschied HIER

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