Luchse verlieren zu Hause gegen Kobras

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Luchse biegen auf die Zielgerade der Regionalliga West ein.

Lauterbach. Mit zwei gewonnen Punkten aus den beiden Spielen vom vergangenen Wochenende, gegen Dinslaken und Wiehl, biegen die Luchse auf die Zielgerade der Regionalliga West Hauptrunde ein. Beim Heimspiel gegen die Kobras aus Dinslaken, kamen die Lauterbacher Eishockeycracks nur schwer in Tritt. Die gut aufgelegten Gäste, die mit ihrem Top Neuzugang Kamil Vavra in den Vogelsberg angereist waren, wirkten vor allem mental frischer.

Dabei begann es zunächst ganz gut für die Luchse, die gleich zu Beginn des Spiels die ersten Torchancen auf dem Schläger hatten. Allerdings zeigten auch die Kobras im Spiel nach vorne, angetrieben von ihrem Neuzugang Vavra, ihre spielerische Klasse und tauchten immer wieder gefährlich vor Goalie Sebsatian Grunewald auf. In der 4. Spielminute nutzten die Luchse dann gleich die erste Überzahlsituation. Gerade mal 23 Sekunden der Strafe waren abgelaufen, da brachte Stürmer Benni Schulz, auf Zuspiel von Jens Feuerfeil und Miro Hantak, sein Team mit 1:0 in Führung. Die Freude über die Führung währte allerdings nicht lange. In der 6. Spielminute zeigte Dinslakens Neuzugang Vavra erstmals sein Können. Im Nachschuss erzielte er den Ausgleich für sein neues Team. Die Luchse versuchten mit allen Mitteln die Führung zurück zu holen, doch die Kobras standen defensiv sehr stabil und ließen nur wenig gefährliche Chancen zu. Besser machten es die Gäste. Nach einem unnötigen Puckverlust der Luchse im eigenen Drittel, erhöhte wiederum Vavra auf 2:1 für die Kobras. Das war auch gleichzeitig der Spielstand zum Pausentee.

Doch auch in Drittel zwei lief es überhaupt nicht nach Plan für die Luchse. Zwar hatten die Luchse ein leichtes Übergewicht an Scheibenbesitz, doch durch ungewohnt ungenaues Passspiel und leichte Puckverluste, kamen die Kobras stets zu gefährlichen Torchancen und nutzten diese mit zwei weiteren Treffern zur 4:1 Führung bis Mitte des Drittels eiskalt aus. Dennoch steckten die Luchse trotz des Rückstandes nicht auf und versuchten sich ins Spiel zurück zu kämpfen. Jens Feuerfeil drängte, von zwei Kobras bedrängt, in Richtung Tor der Gäste, legte ab auf Marko Filip und die Scheibe zappelte im Netz. Dieser Treffer beflügelte die Luchse und setzte neue Kräfte frei. Minutenlang schnürten die Luchse ihren Gegener in dessen Drittel ein, doch der Puck fand einfach nicht den Weg ins Tor. So kam es wie es kommen musste. Die Luchse bestimmten und die Kobras trafen. 38 Sekunden vor Ablauf des Drittels, waren die Kobras zum 5:2 erfolgreich.

Viele der rund 450 Zuschauer hofften auf ein gutes letztes Drittel der Luchse, die alles daran setzten, zurück ins Spiel zu kommen. Mit Kampfgeist und Wille drängten sie, auf den bis dahin längst überfälligen, Anschlusstreffer. Das Hoffen und Anfeuern der Fans wurde belohnt. Innerhalb von wenigen Sekunden brachten Jens Feuerfeil und Benni Schulz die Luchse auf 4:5 heran. Zu diesem Zeitpunkt waren noch etwas mehr als 8 Minuten zu spielen. Nach den beiden Anschlusstoren nahm Dinslaken eine Auszeit und damit den Luchsen den Wind aus den Segeln. Nur zwei Minuten nach dem Anschluss, machte Dinslakens Routinier Sven Linda, mit dem 6:4 alle Hoffnungen der Luchse auf einen Punktgewinn zunichte. Zwei weitere Treffer der Kobras, besiegelten die Niederlage der Luchse, gegen einen an diesem Abend sehr guten Gegner.

Aufstellung der Luchse:Tor: Sebastian Grunewald, K.-D. LechnerAbwehr: Marko Filip, Sven Naumann, Daniel Hornivius, Emanuel Grund, Niels HilgenbergSturm: Benjamin Schulz, Nils Feustel, Mathias Matysek, Miro Hantak, Constantin Schneider, Jens Feuerfeil, Dennis Grün

Statistik des Spiels:1:0 (4.) Schulz (Feuerfeil, Hantak); 1:1 (6.) Vavra ; 1:2 (13.) Vavra; 1:3 (25.) Haßelberg; 1:4 (31.) Bläsche; 2:4 (32.) Filip (Feuerfeil); 2:5 (40.) Vavra; 3:5 (48.) Feuerfeil (Schulz, Hantak); 4:5 (49.) Schulz (Feuerfeil, Hantak); 4:6 (51.) Linda; 4:7 (53.) Haßelberg; 4:8 (56.) Vavra

Strafzeiten: Lauterbach 6 - Dinslaken 12

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