Meinl stark – Schröder glücklos

Von SIGGI GRKHandball. Einen spannungsgeladenen Krimi, eine groartige Derbystimmung und Abstiegskampf pur erlebten die rund 1

Von SIGGI GRKHandball. Einen spannungsgeladenen Krimi, eine groartige Derbystimmung und Abstiegskampf pur erlebten die rund 1.200 Zuschauer krzlich beim Spiel der zweiten Bundesliga zwischen der gastgebenden HSG Gensungen/Felsberg und dem ThSV Eisenach. Im Mittelpunkt des Geschehens aus heimischer Sicht standen die beiden Ex-Wanfrieder und ehemaligen ETSV-Akteure Stefan Schrder (HSG) und Timo Meinl. Der Schlussmann der Thringer drckte dabei der Partie in der Schlussviertelstunde seinen Stempel auf. Mit seinen zahlreichen groartigen Paraden hatte der angehende Betriebswirtschaftler groen Anteil am 18:17-Auswrtssieg seiner Mannschaft. Bereits in der ersten Viertelstunde konnte Meinl auf eine aggressive Abwehr bauen. Bis zur 15. Minute musste er nur drei Gegentreffer hinnehmen. Zur Pause stand es 9:9. Bis dahin konnte der ThSV-Keeper sieben Blle abwehren. Meinl hat einen hohen Anspruch an sich selbst und bezeichnete seine Leistung in der ersten Hlfte als katastrophal. Im zweiten Spielabschnitt zeigte er dann seine wahre Klasse und konnte sich nun auch mit spektakulren Reaktionen auszeichnen. Die Eisenacher Fans wussten jedenfall nach dem Schlusspfiff, wem dieser beraus wichtige Auswrtssieg zu verdanken war und fielen dem Keeper des Tabellenletzten mehrfach um den Hals.Weniger Glck hatte auf der Gegenseite Stefan Schrder im Spiel gegen seinen alten Kumpel. Der Allrounder sa zunchst auf der Bank, kam zwischen der 16. und 30. Minuten in der Rckraummitte, von der 41. bis zur 45. Minute auf Halblinks und Linksauen und von der 51. Minute bis zum Schlusspfiff erneut als Spielmacher zum Einsatz. Bei seiner Einwechselung erzielte er ein herrliches Tor per Stemmschritt und hatte wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff groes Pech mit einem Wurf, der um Zentimeter das Tordreieck verfehlte. Der Allrounder durfte immer dann aufs Parkett, wenn bei den Gensungern wenig oder gar nichts klappte. Sicherlich eine ganz schwierige Aufgabe fr die Nummer 10 der Grn-Weien, in diesen schwierigen Phasen Akzente setzen zu mssen oder Ruhe in das Spiel seines Teams zu bringen, dass sich durch einige Undiszipliniertheiten und den daraus resultierenden Zwei-Minuten-Strafen das Leben selbst schwer machte.Wie hart es derzeit im Handballer-Leben des Stefan Schrder zugeht, machen zwei Beispiele deutlich. Beim Aufwrmen wies er er daraufhin, dass ihm Trainer Michael Kopeinigg sogar die Begrung seines alten Kumpels Timo untersagt habe, damit seine Konzentration nicht verloren ginge. Nach der bis in die Schlusssekunden dramatischen Partie, lagen die Spieler seiner Mannschaft enttuscht und ausgepumpt am Boden. Trotzdem stauchte der enttuschte Coach kurz darauf in der Kabine seine Schtzlinge mit markigen Worten zusammen. Auf die Frage ob ihm das Handballspielen berhaupt noch Spa mache, antwortete der Wanfrieder: Momentan ist die Situation fr mich nicht gerade einfach. Ich versuche mich im Training anzubieten und im Spiel was zu reien. Dies ist mir zum Beispiel in Aue gelungen, als ich innerhalb von acht Minuten fnf Tore erzielte und so wesentlichen Anteil am Auswrtssieg hatte. Es wre schn, wenn der Trainer etwas mehr Vertrauen zu mir htte und ich auch einmal von Beginn an spielen drfte.

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