Messe für Fitness und Kampfsport in Kassel

Georg Brechtken (li.) und Frank Kohlhase haben die „Cofima“ in der Messe Kassel konzipiert und auf die Beine gestellt. „Wir rechnen bei der Premiere mit einer Besucherzahl zwischen 5.000 bis 10.000 Menschen“, sagen sie.
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Georg Brechtken (li.) und Frank Kohlhase haben die „Cofima“ in der Messe Kassel konzipiert und auf die Beine gestellt. „Wir rechnen bei der Premiere mit einer Besucherzahl zwischen 5.000 bis 10.000 Menschen“, sagen sie.

Fitness – das ist mehr als Hantelbank und Laufband. Das beweist die große Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten. Frank Kohlhase und Georg Brechtken wollen mit der „Convention for Fitness and Martial Arts“ einen Marktplatz schaffen, der den Besuchern der Messe Informationen und Mitmachmöglichkeiten bietet.

Kassel.  „Wir möchten den Akteuren der Fitness- und Kampfkunstszene die Gelegenheit geben, einmal den Blick über den Tellerrand hinaus zu wagen“, sagt Frank Kohlhase. Er ist einer der beiden Kasseler Initiatoren, die am 10. und 11. Juni erstmals in Kassel die „Cofima“ (Convention for Fitness and Martial Arts) ausrichten.

Sein Geschäftspartner Georg Brechtken ergänzt: „Die Messe soll auch dazu dienen, dass sich jeder sportlich interessierte ganz ungezwungen gleich eine ganze Reihe von Angeboten anschauen kann.“

Und die sind auf der Cofima üppig: Angefangen von den vielfältigen Trainingsformen und Kurs-Angeboten der vertretenen Fitness-Studios aus der Region über zig Stile aus dem Bereich von Kampfsport und Selbstverteidigung bis hin zum Vereinssport. „Wir schlagen die Brücke zwischen Profisportlern der MT Melsungen bis hin zu einer Randsportart wie Skateboarden, das der Verein Mr. Wilson präsentiert“, sagt Brechtken.

Breites Angebot auf Bühnen und an Ständen

Mitmachen wird auf der Messe groß geschrieben. Und so hat man nicht nur eine Mitmachbühne (neben der Fläche für Vorführungen und Sparrings-Kämpfen) geschaffen, sondern wird mit einer KSV Hessen-Torwand oder einem 5 Kilometer-Lauf (präsentiert vom EAM-Marathon) zu sportlichen Einlagen motivieren. Die Kasseler Firma Espas hat dazu einen „Calisthenics“-Parkour aufgebaut, an dem erfahrene Sportler die richtigen Übungen erklären.

 „Allein der Bereich des Personal-Trainings ist in den letzten Jahren extrem angewachsen – und das wird häufig außerhalb von Stuios z.B. mit dem eigenen Körpergewicht ausgeübt“, beschreibt Kampfkunst-Lehrer Frank Kohlhase eine wichtige Entwicklung in der Branche. „Aber auch Tanzschulen nehmen in der Branche eine wichtige Position ein und bieten schweißtreibende Kurse fernab von Tango oder Walzer“, sagt Georg Brechtken. Klar, dass die Tänzer auch im Bühnenprogramm der Cofima vertreten sind.

Workshops zu Trends und Ernährung sowie Fachvorträge (vereinzelt gebührenpflichtig) für Fitness-Unternehmer oder interessierte Besucher runden das Programm ab. Der Eintritt beträgt neun Euro, Vergünstigungen für Familien werden angeboten.

Weitere Informationen – auch für interessierte Aussteller – auf www.cofima.org

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