MIT-Sommernachtsfest

Fulda. Kreis- und Stadtverband Fulda der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hessen hatten gerufen, und etwa 150 Gste waren der

Fulda. Kreis- und Stadtverband Fulda der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Hessen hatten gerufen, und etwa 150 Gste waren der Einladung gefolgt. Im wunderschnen Garten des Stiftes Wallenstein, der zum Bereich der Hauptwache (Viva Havanna) gehrt, fand jetzt das MIT-Sommernachtsfest statt.

Fr musikalische Umrahmung sorgte die Trachtenkapelle Elters, die weit ber die Grenzen Hessens bekannt geworden ist, und deren Mitglieder gerne der Bitte des MIT-Kreisvorsitzenden Winfried Rippert gefolgt waren, den Abend zu verschnen. Natrlich lie es sich auch CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Norbert Herr nicht nehmen, das Ensemble zu dirigieren schlielich ist Herr ja auch Vorsitzender des Kreis- und Stadtmusikverbandes.

Winfried Rippert konnte gemeinsam mit Marc Dechant, dem Vorsitzenden des MIT-Stadtverbandes Fulda, viel Prominenz aus den Reihen von MIT und CDU begren. An der Spitze den hessischen MIT-Vorsitzenden Edwin Balzter aus Eichenzell, Bundestagsabgeordneten Michael Brand, Landtagsabgeordnete Margarete Ziegler-Raschdorf, CDU-Stadtverbandschef Thomas Bach sowie den Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Eichenzell, Joachim Bohl, der Kandidat seiner Partei fr die Brgermeisterwahl ist. Herzlich willkommen geheien wurde mit Hubert Heil ein langjhriger Weggefhrte Ripperts, unter anderem aus Landtagszeiten. Gekommen war auch Oberbrgermeister Gerhard Mller, der darauf verwies, welches Kleinod sich mit dem Garten im Zentrum Fuldas befinde. Rippert dankte den Hauptwache-Pchtern Mentor und Flatmir Gjocaj sowie der Leitung des Stiftes Wallenstein, die der MIT das Areal fr diese Veranstaltung zur Verfgung gestellt hatten.

Doch bevor sich die Anwesenden an den Speisen und Getrnken gtlich tun durften und sich viele interessante Gesprchskontakte ergaben, rckte das politische Geschehen in den Mittelpunkt. Vorsitzender Rippert erinnerte daran, dass der Kreisverband Fulda der an Mitgliedern strkste in Hessen sei und ging auf Aktivitten ein, die auf starke ffentliche Resonanz gestoen waren. So beispielsweise der Gesundheitskongress im Herz-Jesu-Krankenhaus (anwesend war mit Chefarzt Professor Dr. H.J. Glaser ein weiteres MIT-Mitglied) oder auch der Biokongress im Informationszentrum der Fuldaer wag. Geplant ist auerdem eine Tagung zum derzeit viel diskutierten Thema Erbrecht. Wir setzen uns fr die Interessen des heimischen Mittelstandes ein, unterstrich Rippert, der sich zum einen freute, nach Dr. Walter Arnold mit Edwin Balzter wieder einen Landesvorsitzenden aus den heimischen Reihen zu stellen, und zum anderen mit Michael Brand einen Mitstreiter in Berlin zu wissen.

Dieser ging auf verschiedene Initiativen ein, die eine Strkung des Mittelstandes zum Ziele hatte. Abschlieend verwies Rippert auch darauf, dass die MIT mit OB Mller und den der MIT-zugehrigen Stadtverordneten ein Gesprch zum Thema Altes Emaillierwerk fhren werde. Es drfe zu keiner weiteren Schwchung des Einzelhandels in der Fuldaer Innenstadt kommen. Anders gestalte sich die Situation beim Umbau des wag-Kundenzentrums in der Bahnhofstrae. Hier sei die Kritik des Verbandes Haus und Grund, mit denen man ansonsten gut zusammenarbeite, nicht nachvollziehbar, so Rippert. Das wag-Projekt werde mithelfen, Kunden gerade auch von auerhalb in die Fuldaer Innenstadt zu locken.

Sowohl der MIT-Kreisvorsitzende als auch die beiden Landtagsabgeordneten Ziegler-Raschdorf und Dr. Herr gingen auf die anstehende Landtagswahl ein und warnten vor einem Linksruck. Eine Mehrheit links von der brgerlichen Mitte wre katastrophal fr unser Bundesland, betonte Rippert und erinnerte daran, dass SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti alle Atomkraftwerke vom Netz nehmen wolle, sollte sie an die Regierung kommen. Die wirtschaftlichen Folgen wren unabsehbar fr Hessen. Ziegler-Raschdorf zhlte die Erfolge in der Schul- und Bildungspolitik auf, und Dr. Herr mahnte ebenso wie Rippert dass noch nichts entschieden ist. Man msse mit einem sehr knappen Wahlergebnis rechnen. Daher gelte es, die vielen Errungenschaften der CDU-gefhrten Landesregierung herauszuarbeiten und dem Whler darzustellen. Rippert: Auch wenn es nicht zu einer absoluten Mehrheit fr die CDU reichen sollte, wre eine Koalition mit der FDP auf jeden Fall besser fr unser Land als eine linke Regierung, die auf alte SED-Mitglieder zurckgreifen msste".

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