MT-Trainer Michael Roth verlängert bis 2020

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Erfolgs-Coach hat vorzeitig seinen Vertrag um fünf weitere Jahre verlängert

Von PATRICK SCHEWZYK

Handball. Vor dem Rückrundenstart gegen Kiel sprachen wir mit MT-Trainer Michael Roth über den Rest der Saison, seine Ziele und einen Gegner, der es in sich hat.

Sie und Ihr Team haben ein lange Winterpause hinter sich. Trotz dreier WM-Fahrer: Wie lief die Vorbereitung?

Wir haben uns sowohl körperlich als auch mental auf das harte Rückrundenprogramm vorbereitet, alle Spieler haben hervorragend mitgezogen. Mit dem Trainingslager auf Sylt haben wir ein paar neue Reize gesetzt. Insofern sehen wir zuversichtlich dem Auftakt am 11. Februar und den dann in sehr kurzen Abständen folgenden Spielen in Liga und Europapokal positiv entgegen.

Kiel zum Auftakt – hätten Sie sich einen leichteren Auftakt gewünscht?

Kiel ist natürlich ein herausragender Gegner, gegen den wir allerdings nichts zu verlieren haben. Kiel musste genau wie wir in der Vorbereitung auf einige Spieler verzichten. Auch für sie ist es das erste Spiel nach der WM-Pause. Insofern sind zumindest die Spiel-Bedingungen nahzu gleich.Was sind die Ziele in der Rückrunde?

Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und im Idealfall das gute Abschneiden aus der letzten Saison noch übertreffen. Derzeit haben wir mit Platz sechs in der Liga und mit dem Erreichen der Gruppenphase im EHf-Cup bereits einen sehr guten Zwischenstand erreicht. Dabei steht für uns die Bundesliga immer im Mittelpunkt der Anstrengungen. Andererseits gibt uns der Europapokal wichtige Impulse und weitere internationale Erfahrungen, die wir gerne mitnehmen wollen.

Wie sieht’s persönlich mit Ihnen aus?

Der Verein und ich haben uns kürzlich auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis zum 30. Juni 2020 verständigt. Beide Seiten sind mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Die Basis dafür ist das gegenseitige Vertrauen. Die MT möchte auf dieser Position Kontinuität und ich möchte meine Arbeit, die ich hier 2010 begonnen habe, gerne fortsetzen. Wir haben gemeinsam die Vision, uns in den nächsten Jahren an die Top-Drei der Liga heranzukämpfen und irgendwann auch mal die Qualifikation zur Teilnahme an der Championsleague zu schaffen.

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