,Müssen jetzt Backen zusammenkneifen’

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Hann. Münden. Sieglose Mündener Handballer sind Tabellenletzter – Verein sucht Verstärkung.

Von MATHIAS SIMONund TOBIAS WELLHAUSEN

Hann. Münden. Der Absturz in die Oberliga droht den Mündener Handballern. Am Wochenende gab es für die TG Münden beim direkten Tabellennachbarn MTV Vorsfelde nichts zu holen, 28:24 lautete das Endergebnis. Der Gastgeber fuhr damit die ersten beiden Punkte in der laufenden Saison ein. Auf ein Erfolgserlebnis wartet die Janotta-Sieben dagegen immer noch. Sie ist jetzt Tabellenschlusslicht mit null Punkten.Wie Peter Herklotz, Geschäftsführer der HandballSport Münden UG auf Anfrage mitteilte, wolle man schauen, ob man nicht noch einen Spieler verpflichten könne. Mit Trainer Frank Janotta und dem Vereinsvorsitzenden Thomas Scheffler müssten noch Gespräche geführt werden.

"Es steht jemand in der Diskussion. Wir brauchen unbedingt noch einen Spieler für den Rückraum", informiert Herklotz. Bei der Verpflichtung der Spieler setze man weiterhin auf Qualität anstatt Quantität. Teure Vollprofis lehne man ab. Der neue Spieler solle in Münden einen Arbeitsplatz erhalten. Man sei auf der Suche nach einer geeigneten Stelle, so der Geschäftsführer weiter. "Wir werden definitiv kein bares Geld mehr für eine Verstärkung auf den Tisch legen", so Herklotz wortwörtlich. Bislang plane man nicht für die Oberliga. Im Dezember und Januar wolle man sehen in welche Richtung es wirklich gehen werde. "Wir sollten es ruhig angehen lassen, auch wenn die Situation ernst ist", erklärte Herklotz.

,Neue Spieler müssten konzeptionell passen'

Trainer Frank Janotta ist da einer Meinung mit Herklotz: "Es bringt jetzt nichts hier das Hätte, Wenn und Aber auf den Tisch zu legen. Der momentane Kader und der gesamte Verein muss da jetzt mal die Backen zusammen kneifen und durchziehen. Da helfen Spekulationen nicht weiter". Er würde es natürlich nicht ablehnen wenn weitere Spieler zum Kader stoßen, allerdings müsse es auch realisierbar sein und konzeptionell passen. Allerdings sind Verpflichtungen während einer laufenden Serie auch immer sehr schwierig zu gestalten, weiß der Trainer. Und im Hinblick auf die neue Saison oder ein zukünftiges Konzept gab Janotta unmissverständlich zu verstehen, dass man den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken dürfe. "Natürlich gibt es schon Ideen aber wenn man jetzt etwas sagt wird man dann wieder daran gemessen. Deshalb erstmal kleine Brötchen backen. Wir befinden uns noch inmitten einer schwierigen Saison und die wird erstmal zu Ende gebracht. Wer A sagt muss auch B sagen! Im Januar kann man sich dann darüber unterhalten wie es weitergeht", so Janotta.

TG-Vorsitzender Thomas Scheffler war bislang telefonisch nicht zu erreichen.

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