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Nach der Häfte der Saison: So lief die Hinrunde für den KSV

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Von: Thomas Lange

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Was war gut, was war schlecht, wo geht die Reise hin? Ein Halbzeit-Fazit über den KSV Hessen Kassel

Fußball. Der KSV hat am vergangenen Samstag die Hinrunde abgeschlossen. Gerstern kickten Tobias Becker, Meik Feigenspan und Co nicht, dafür am Dienstag, 20.15 Uhr, live im TV gegen Offenbach. Doch wie ist die Lage nach der Hälfte der Saison?Der Tabellenplatz: Platz fünf nach der Hinrunde – noch immer in  Reichweite eines der beiden Relegationsplätze ist absolut in Ordnung. Der Verein muss weiterhin sparen, ein besserer Platz wäre wohl nur mit mehr Geld möglich. Dafür ist der aktuelle Rang ok – weder überraschend gut, noch ungewöhnlich schlecht.Der Torwart: Kevin Rauhut macht über weite Strecken einen guten Job. Ausgerechnet im vergangenen Spiel gegen Homburg sah er beim späten 1:1-Ausgleich nicht glücklich aus. In der Spieleröffnung lässt er sich häufig (zu) viel Zeit. Sehr zum Unmut des Anhangs auf den Rängen.Die Verteidigung: Die Sahne-Abteilung des Teams. Nur Aufstiegsanwärter Waldhof Mannheim hat weniger Gegentore kassiert als die Löwen (zehn). Spitze.Das Mittelfeld: Mit Sechser Tobias Becker hat der KSV einen umsichtigen Defensiv-Strategen im Mittelfeld. Nach vorne spielen die Löwen oft schnell und schalten immer wieder gut um. Nur: Der finale Pass ins Sturmzentrum kommt zu selten, oder – wenn er denn kommt – nicht an. Das Flügelspiel lebt, dank der quirligen Außen. Auch Dribbler und Scharfschütze Hasan Pepic macht ordentlich Dampf.Der Sturm: Es hätte eine traumhafte Hinrunde werden können. Wenn, ja wenn,  Shqipon Bektashi nicht nach einem Hoden-Kneifer aus dem Trier-Match für sieben Spiele gesperrt worden wäre. Behält er seine Treffsicherheit bei  und seine Nerven im Griff, könnten die Löwen auch vorne wieder für mehr Action sorgen. Sylvano Comvalius und Tobias Damm fanden lange nicht zur Form, wohl auch wegen verletzungesbedingter Ausfälle. Meik Feigenspan, Kassels Sturmhoffnung, ist immer engagiert, schnell, trickreich, doch im Abschluss noch nicht kaltschnäuzig genug.Die Trainer: Matthias Mink und Tobias Cramer haben ihre   Linie gefunden und dem Team mitgegeben. Minks "Handschrift" ist zu erkennen: Die Jungs stehen hinten sicher, sollen dann blitzschnell umschalten. Das ist gut und teilweise sogar schön anzusehen. Nur: In Sachen Treffsicherheit seines Sturms muss sich Mink noch etwas einfallen lassen.Der Ausblick: Um wirklich um einen Relegationsplatz mitzuspielen, braucht es eine außergewöhnlich erfolgreiche Rückserie. Wahrscheinlicher ist, dass die Löwen einen einstelligen Tabellenplatz erkämpfen – aber nicht mehr.

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