Nach zehn Jahren im Führungsgremium: Willi Becker schmeißt beim FSC hin

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Die Männerfreundschaft ist anscheinend vorbei: Andreas Fehr (li.) und der zurückgetretene Willi Becker.

Der FSC Lohfelden braucht einen neuen Vorsitzenden. Willi Becker, langjähriger Vereinschef des Hessenligisten, hat sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt, teilte der Verein mit. Angeblich ist das Verhältnis mit Sponsor Andreas Fehr zerrüttet.

Fußball. „Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber ich möchte künftig mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Ich will gerne meinen vierjährigen Enkel Lian als Betreuer der G-Junioren auf seinem Fußballweg begleiten", so Becker.

 „Die Zeit als Vorstand des FSC Lohfelden möchte ich keinesfalls missen, da wir einiges erreichen konnten. Ich habe dabei auch viele Freunde gefunden und nicht zuletzt sollte auch der Fußballnachwuchs von unserer Arbeit profitieren“, so Becker weiter.

Sein Rücktritt dürfte aber nicht nur aus persönlichen Gründen erfolgt sein. So soll das Verhältnis zu Andreas Fehr, 2. Vorsitzender und Großsponsor des FSC Lohfelden, zerrüttet sein.

Seit zehn Jahren im Führungsgremium des FSC

Der Vereinspräsident gehörte mehr als zehn Jahre dem Führungsgremium des FSC an. Nach der Abspaltung vom Hauptverein und der Neugründung des FSC Lohfelden 1924 e.V. vor fünf Jahren stand der 66-jährige an der Spitze des ambitionierten nordhessischen Fußballclubs. In dieser Zeit hat sich der FSC zu einem renommierten Hessenligisten entwickelt. Eine Herzensangelegenheit war für den Vorsitzenden auch die Forcierung der Jugendarbeit und die einhergehende Gründung des Jugendfördervereins JFV Söhre.

Zudem hat der Klub unter Becker sein Image als Verein, der ausschließlich auf fertige Spieler baut, abgelegt. Gerade mit der Entscheidung Alfons Noja als neuen Trainer zu verpflichten, wurde der Weg auf junge Talente aus der Region zu setzen fortgeführt.

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