Noch einer hat die Faxen dicke: Ex-Löwen-Trainer packt aus!

Fußball. Da ist einer in bester Gesellschaft: Nico Steffen (35), ehemaliger Löwen-Spieler und Trainer der zweiten Mannschaft, wurde zum 31. Dezember

Fußball. Da ist einer in bester Gesellschaft: Nico Steffen (35), ehemaliger Löwen-Spieler und Trainer der zweiten Mannschaft, wurde zum 31. Dezember aus seinem Amt gekickt. Ohne große Worte, ohne Achtung vor seinen Leistungen als Trainer und Spieler. Wie wir wissen: kein Einzelfall beim KSV. Doch über die offizielle Meldung des Vereins, der Vertrag "sei in beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst worden, kann er nur lachen: Bis heute habe niemand mit ihm gesprochen, Gründe wurden nicht genannt. Und: "Ich habe auf Wiedereinstellung geklagt!"Was war da los, im Herbst 2011? Nach der Entlassung Wolfgang Zienteks wurde Co-Trainer Steffen Chefcoach der Löwen-Reserve. In zwölf Spielen landete er acht Siege und zwei Unentschieden. "An Erfolglosigkeit lag es also nicht." Tatsächlich erhielt er nach eigener Aussage die Ansage, sich mit Vorstandsmitglied Joachim Jasper zu treffen – auf einer Visitenkarte, die ihm zugesteckt worden war. Dann hieß es, er erhalte die Kündigung zum 31. Dezember. Warum? Das weiß er nicht. Doch er ahnt Gründe für seine Entlassung: "Ich glaube, dass ich gehen musste, weil der Verein Geld sparen wollte." Fakt ist: Steffens Nachfolger Mirko Dickhaut stand sowieso auf der Gehaltsliste der Löwen.Doch ob Dickhaut noch mit der Mannschaft trainieren wird, die Steffen bis Ende Jahres leitete, glaubt er nicht. Er weiß: "Zahlreiche Spieler werden die Löwen verlassen. Nach Lohfelden, dem BC Sport, dem FSV Kassel..."Für den KSV sieht er schwarz:  Der Verein habe Leute an der Spitze, die "dort sitzen, aber da nicht hingehören. Einige wie Dirk Lassen haben mit sozialen Umgangsformen einfach nicht viel am Hut." Außerdem verfielen die Löwen wieder in ganz alte Zeiten voller Vetternwirtschaft und schlechter Wirtschaftlichkeit, glaubt Steffen.Sein bitteres Urteil: "Ich bin hundertprozentig sicher, dass der KSV auch in zehn Jahren noch da stehen wird, wo er heute steht..."

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