Ein Paar dreht durch

Von LARS WINTERHandball. Rudelbildung auf dem Spielfeld, aufgebrachte Zuschauer, ein blutender Wanfrieder Spieler und ein Ausschluss fr Gs

Von LARS WINTERHandball. Rudelbildung auf dem Spielfeld, aufgebrachte Zuschauer, ein blutender Wanfrieder Spieler und ein Ausschluss fr Gstespieler Matthias Paar. In der 43. Minute kochte die Wanfrieder Sporthalle. Der Krler Paar hatte seine Nerven nicht im Griff: Erst rammte er Kai Wrschmidt den Ellenbogen mit voller Wucht ins Gesicht, dann trat er den am Boden liegenden VfL-Akteur noch in den Magen. Bis dahin war das Spiel beim Stand von 25:19 lngst entschieden. Ohne spielerisch zu glnzen, entledigte sich der VfL dieser Pflichtaufgabe gegen einen vllig planlos agierenden Tabellenletzten. Daran konnte auch HSG-Spielertrainer Uwe Findeisen nichts ndern, der in erster Linie durch stndige Diskussionen mit den Schiedsrichtern auffiel, sich nach der Begegnung dann aber sehr wortkarg gab. Kein Kommentar, so seine Aussage zur Leistung seiner Mannschaft.Wanfried, im Positionsspiel ebenfalls wenig kreativ, setzte voll und ganz auf seine strkste Waffe das Tempospiel. So resultierten mehr als die Hlfte aller VfL-Tore durch Gegenste. Bereits nach sieben Minuten beim Stand von 6:3 fr die Heimmannschaft deutete sich an, dass an diesem Tag nur eine Mannschaft das Spielfeld als Sieger verlassen wrde. ber 13:8 (19.) ging es mit einer 19:15-Fhrung in die Pause. Bis dahin drckte vor allem ein VfL-Akteur dem Spiel seinen Stempel auf: Henning Wehr, der nicht nur die Siebenmeter sicher verwandelte, sondern auch mit herrlichen Rckraumtoren berzeugte. Mit seiner Leistung bin ich sehr zufrieden, sagte VfL-Coach Jrgen Handke. Mit der Leistung seines gesamten Teams war er das nur bedingt: Wir haben nach guten Phasen teilweise zu unkonzentriert agiert. Allerdings muss ich der Mannschaft auch ein Kompliment machen, dass sie sich von der Brutalitt, die Krle an den Tag legte, nicht den Schneid abkaufen lie.In Halbzeit zwei machte der VfL kein groes Federlesen. Tore von Wehr, Hlzel, Stephani, Vogt und ein gehaltener Siebenmeter von Philipp Grein gegen Findeisen sorgten fr eine klare 25:19-Fhrung. Nach besagter 43. Minute legte der VfL gegen nun durch den Ausschluss permanent in Unterzahl spielende Gste nochmal eine Schippe drauf und schraubte das Ergebnis bis zum Schlusspfiff auf 38:30 hoch. Wir wollen am Ende auf Platz fnf stehen dieser Sieg war ein weiterer Schritt dorthin, so Handke. VfL: H. Wehr 9, Stephani 9, G. Grein 4, Hlzel 4, Vogt 4, Hobbie 3, Wrschmidt 3, Heinen 1, Mayer 1.

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