Personalkarussell dreht sich weiter bei den Vipers

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Die Rückraumspielererinnen Simona Cipaian und Jana Pollmer gehen. Die verletzte Torschützenkönigin Laura Vasilescu bleibt ein weiteres Jahr.

Bad Wildungen. Bei den Handballerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers gibt es weitere Personalentscheidungen. Die Top-Scorerin Laura Vasilescu wird für ein weiteres Jahr in der Badestadt bleiben. Zudem gibt die Geschäftsführung für die Rückraumpositionen in der kommenden Saison bekannt: Simona Cipaian und Jana Pollmer werden die Nordhessinnen zum Saisonende verlassen.

"Beide Spielerinnen brauchen dringend mehr Spielanteile, die sie bei uns zurzeit nicht erhalten konnten", kommentiert Trainerin Tessa Bremmer die Veränderungen. "Wir haben entsprechende Gespräche geführt und einvernehmlich diese Entscheidungen getroffen."

"Beide Spielerinnen haben zwar einen großen Bezug zur Region und dem Verein", führt Geschäftsführer Uwe Gimpel aus, "aber die jetzige Situation war sicherlich für alle Beteiligten nicht wirklich zufriedenstellend."

Mit Laura Vasilescu hat sich nach Manuela Brütsch eine weitere wichtige Führungsspielerin für ein erneutes Jahr bei den Vipers entschieden. Trotz der momentanen Verletzungssorgen der Rückraumspielerin bauen die Trainerin und Geschäftsführung der Vipers auch in der nächsten Saison auf die Shooterin im linken Rückraum, da sie eine tragende Rolle im Kader der Vipers spielt.

"Ich bin froh und stolz, dass wir "Sticky" hier in Bad Wildungen halten konnten. Sie hat sich in den letzten Jahren nicht nur zur Torjägerin entwickelt, sondern ist auch zu einer Führungsspielerin gereift und hat immer wieder Verantwortung übernommen", kommentiert Tessa Bremmer die Vertragsverlängerung. Vasilescu ist seit 2013 wieder eine Viper und zählt seither zu den Aktivposten der Mannschaft. In der vergangenen Saison wurde die Nummer 23 der Vipers mit insgesamt 230 Treffern Torschützenkönigin der ersten Bundesliga.

Laura selbst hat nicht nur die sportliche Situation, sondern auch das Umfeld in Bad Wildungen überzeugt: "Ich habe viel Vertrauen in das Projekt, deshalb habe ich mich dazu entschieden, noch ein Jahr hier zu bleiben. Ich liebe die Mannschaft, das Umfeld und unsere Fans – sie sind einfach die besten und lautesten der Bundesliga. Ich habe den Eindruck, dass wir in Bad Wildungen jedes Jahr ein kleines Stück Handball-Geschichte schreiben und bin stolz daran teilzunehmen. Ein besonderer Dank gilt insbesondere auch den Verantwortlichen der Zeiss-Kliniken und dem Gesundheitszentrum Helenenquelle, die mir neben einem super Job, der mir viel Spaß macht, auch die notwendige Freiheit für professionellen Sport geben."

In der Rückrunde der aktuellen Saison hingegen wird die Rumänin den Vipers nicht mehr zur Verfügung stehen. Der ernüchternden Diagnose zu ihren Knieproblemen im vergangenen Dezember folgte bereits Anfang Januar eine rasche OP bei einem Spezialisten in Süddeutschland.

"Die Operation ist super gelaufen", lässt die Rückraumspielerin wissen, "nun heißt es für mich, mit viel Geduld die Spiele der Vipers von den Zuschauerrängen zu betrachten und alles Mögliche daran zu setzen, wieder fit zu werden." Für Laura werden die nächsten Monate mit leichtem Aufbautraining beginnen, sodass sie bis zur Vorbereitungszeit wieder an den Trainingsplan der Mannschaft anknüpfen kann.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass Sticky auch nach ihrer Operation wieder schnell zu ihrer alten Leistung zurückfinden wird", schätzt Trainerin Bremmer die momentane Entwicklung ein. Dank des Mannschaftsarztes Dr. Marc Jungermann und der engen Kooperation mit den Asklepios-Kliniken – insbesondere dank der Unterstützung von Dr. Dirk Fellermann – konnte für Laura Vasilescu eine optimale und kurzfristige Behandlungsmöglichkeit geschaffen werden.

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