Raus aus dem Winterblues

Handball. Nur ein Punkt aus fnf Spielen das hatte sich MT-Trainer Robert Hedin vor einigen Wochen noch ganz anders vorgestellt. Doch auf

Handball. Nur ein Punkt aus fnf Spielen das hatte sich MT-Trainer Robert Hedin vor einigen Wochen noch ganz anders vorgestellt. Doch auf den feurigen Herbstzauber, mit fulminanten Siegen gegen namhafte Mannschaften, folgten bittere Punktverluste gegen schlagbare Gegner und damit abrupt die eiskalte Ernchterung. Zuletzt in Form einer 28:29-Niederlage beim Tabellenfnfzehnten Balingen-Weilsttten.

Keine Frage, die MT ist vom Winterblues voll erfasst. Da scheint eine Mannschaft wie der TuSEM Essen als Aufbaugegner am Samstag, 22. Dezember, um 15 Uhr in der Meirotels-Halle geradezu willkommen. Der Aufsteiger konnte nach seiner Rckkehr ins Handball-Oberhaus nicht von seinem groen Namen profitieren, blieb vielmehr den Beweis seiner Erstligatauglichkeit bislang sogar schuldig. Und das trotz des Mitwirkens einiger ganz erfahrener Heroen, wie z.B. Andrej Siniak und Mark Dragunski.

Ganze drei Punkte nach 16 Spielen und die Rote Laterne deuten darauf hin, dass es die Mannschaft von der Margarethenhhe sehr schwer haben wird, das Klassenziel zu erreichen. Sollte das die MT vor dem Spiel am kommenden Samstag in Sicherheit wiegen? Nein, ganz sicher nicht. Denn der TuSEM heimste seine drei Zhler ausgerechnet gegen zwei der Topteams der Liga ein.

Zuhause dpierte er die Rhein-Neckar-Lwen mit 35:30 und berraschte mit einem 29:29-Remis auch die SG Flensburg-Handewitt. Diese Resultate beeindrucken Melsungens Trainer allerdings nicht. Im Gegenteil: Wir mssen und wir werden dieses Spiel gewinnen, geht der ansonsten zurckhaltende Schwede in die Offensive. In Anbetracht der letzten, nicht einkalkulierten Punktverluste sei ein ausgeglichener Kontostand (17:17) eine gute Motivation gegen Essen.

Die Chancen, dass Robert Hedin am Samstag gegen den TuSEM wieder auf seinevolle Besetzung zurck greifen kann, stehen gut. Die beiden kurzfristig vor dem Gang nach Balingen ausgefallenen Petr Hazl und Grigorios Sanikis konnten am Wochenbeginn schon wieder das Training aufnehmen. Deren Mitwirken knnte dem zuletzt schwchelnden Rckraum zu neuer Variabilitt und Durchschlagskraft verhelfen. Denn in diesem Mannschaftsteil war in Balingen Vladica Stojanovic (7 Tore) quasi Alleinunterhalter. Der Regisseur fand lediglich in der Nahwurfzone Untersttzung in Person von Kreislufer Thomas Klitgaard (9).

Wenn es der MT gelingt, an die dortige gute zweite Halbzeit anzuknpfen (die sie mit 16:12 gewann), sollte einem Erfolg gegen Essen nichts im Wege stehen.

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