Robin Hoods leben auch in Fulda

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Fulda. Aaron Pohanka ist Bogenschütze. Im "Bogen-Sport-Clubs Fulda“ trainiert er Auge, Muskeln und Konzentration.

Fulda. Es wird kälter und windiger und die Wintersaison hat begonnen. Wie jedes Jahr ziehen sich die Schützen des "Bogen-Sport-Clubs Fulda" (BSC-Fulda) vom Fuldaer Stadion in die "BGS-Sporthalle" zurück und können wie bereits 2012 auf eine erfolgreiche Sommersaison zurückblicken. Zum zweiten Mal in Folge konnte das "Compoundbogen-Team" des "BSC-Fulda" den Wettbewerb "Bogen im Freien" in Kassel für sich entscheiden. Zudem sicherte sich Michael Schreiner, Jugendwart des BSC-Fulda, zusätzlich im Einzelwettkampf den Titel "Hessischer Landesmeister".

Walter Wenzel, erster Vorsitzender des BSC-Fulda, hofft natürlich, dass die Erfolgsserie weiter anhält und gibt sich zuversichtlich, was den nächsten großen Termin, den ersten Wettkampf der "Hessenliga" am 8. November in Bürstadt, angeht.

Natürlich fängt nicht jeder Bogenschütze mit den großen Wettkämpfen an, so wie das die Profis des "BSC-Fulda" tun. Bogensport erfordert Geduld und einen kontinuierlichen Muskelaufbau. Besonders gefordert werden die Oberkörpermuskulatur – hierbei insbesondere die Rückenmuskulatur. Dadurch weden Haltungsschäden vermieden, Konzentration, Körperbeherrschung und Ausgeglichenheit werden maßgeblich verbessert.

Bogensport bietet nicht nur Bewegung, sondern auch geistigen Ausgleich zum hektischen Berufs- und Schulleben, was sich wiederrum als nützlich und hilfreich erweist. Außerdem werden nicht nur Muskeln aufgebaut, sondern auch die allgemeine Kondition durch lange Wettkämpfe und durch das Pfeilholen gefördert. Häufig erweist es sich als schwierig, den tief in der Zielscheibe feststeckenden Pfeil herauszuziehen.

Bogenschießen im Verein ist eine sehr abwechslungsreiche Sportart. Zwar erfordert Bogenschießen sehr viel Kontinuität und Durchhaltevermögen, aber dabei lassen sich bereits nach wenigen Wochen Fortschritte erkennen, so dass das Zuggewicht des Bogens erhöht und die Entfernung zur Scheibe vergrößert werden kann. Ein steigendes Leistungsniveau und der erste eigene Bogen nach ungefähr einem Jahr sind ein zusätzlicher Ansporn.

Anders als bei vielen anderen Sportarten steht beim Bogenschießen nicht der Teamgeist im Vordergrund. Zwar ist Bogenschießen eine Sportart für die ganze Familie, für Gesunde und für körperlich Beeinträchtigte, wodurch immer die Möglichkeit besteht, neue Bekanntschaften oder sogar Freundschaften zu schließen. "Aber beim Bogenschießen steht vor allem die Konzentration auf sich selbst im Vordergrund, was den besonderen Reiz für viele Sportler ausmacht" sagt Walter Wenzel. Selbstverständlich stehen die Profi-Bogenschützen allen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.

Wer hat sich nicht schon ‘mal gewünscht, "Robin Hood" oder "Legolas" aus "Herr der Ringe" zu spielen?Ein Besuch beim "BSC-Fulda" kann diesen Wunsch erfüllen. Weitere Informationen gibt es online unter www.bsc-fulda.de .

VON AARON POHANKA

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