Saisonvorschau Hessenliga

Fulda. Alle Vereine sind sich in diesem Jahr einig: So interessant war die Fuball-Verbandsliga Nord noch nie! Wenn am Samstag und Sonntag die e

Fulda. Alle Vereine sind sich in diesem Jahr einig: So interessant war die Fuball-Verbandsliga Nord noch nie! Wenn am Samstag und Sonntag die ersten neun Partien ausgetragen werden, erwartet gerade die Region Osthessen gespannt die Auftaktergebnisse, schlielich spielen mit Borussia Fulda, Flieden, Lehnerz, Petersberg, Steinbach, Eiterfeld, Grebenhain, Bad Soden und Niederaula/Hattenbach gleich neun Mannschaften aus dem hiesigen Raum in der zweithchsten hessischen Liga. Viele Derbys, ein spannender Kampf um den Titel, aber ein ebenso dramatischer Fight gegen den Abstieg scheinen garantiert.

Als einer der Meisterschafts-Topfavoriten geht Buchonia Flieden in die neue Saison: 13 Vereine nennen die Buchonen als Titelkandidat und auch der Verein selbst wrde sich den direkten Wiederaufstieg nach dem bitteren Abstieg in der Relegation natrlich wnschen: Wir wollen oben mitspielen - egal, was das fr uns spter heit", erklrt Trainer Eldar Hasic das Saisonziel: Es hngt einfach von so vielen Faktoren, wie verletzten oder gesperrten Spielern ab. Auerdem haben wir keinen allzu groen Kader, sprich: jeder ist bei uns wichtig. Wir wollen guten Fuball spielen und dann werden wir sehen, was dabei raus kommt". Laut den Ligakonkurrenten knnte dabei der finanzstarke VfB Ssterfeld, der zwlf Mal als Favorit genannt wird und sich selbst den Durchmarsch als Ziel gesetzt hat, die grte Hrde darstellen. Aber auch der TSV Lehnerz wird wieder einmal zu den Topteams gezhlt (Acht Nennungen). Trainer Bardo Hirsch wei jedoch aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit, wie es sich mit diesen Prognosen verhlt: Es kann immer ganz anders kommen, daher werde ich auch was uns betrifft nicht in die Zukunft schauen. Ich denke aber, dass wieder vier bis fnf Mannschaften oben mitspielen werden und es keinen konkreten Favoriten gibt. Entscheidend wird einfach sein, wer ber einen lngeren Zeitraum guten Fuball spielen kann", so Hirsch, der mit der Vorbereitung nicht ganz zufrieden war: Wir htten uns einfach gerne noch eine Woche Zeit gewnscht. Aber alle Teams hatten nur wenig Zeit". Dennoch betont der TSV-Coach: Die Voraussetzungen auf eine tolle Saison sind einfach gegeben. Die Liga ist interessanter als zum Beispiel die Hessenliga und wir freuen uns auf die vielen Derbys". Los geht es schlielich gleich mit einem Heimspiel gegen Bad Soden. Die Sprudelkicker haben sich die ersten vier Pltze als Ziel gesetzt.

Einer der Geheimfavoriten ist in diesem Jahr der SV Steinbach, der in der Vorbereitung sehr gute Leistungen gezeigt hat und auch mit einer Stimme als Meisterkandidat genannt wird. So hoch setzen die SVS-Verantwortlichen ihre Ziele jedoch noch nicht: Natrlich wollen wir uns verbessern. Aber im letzten Jahr waren wir auf Platz acht und jetzt wrden wir uns schon freuen, wenn es am Schluss der siebte Rang ist. Man muss einfach sehen, dass wir momentan in einer ganz, ganz starken Klasse sind. Mit den Hessenligaabsteigern und den starken Aufsteigern kommt einiges auf uns zu", wei Spielausschussvorsitzender Hugo Kochanski.

Mit groem Interesse wird jedoch besonders das Abschneiden von Borussia Fulda beugt werden. Mannschaft und Trainer sind neu, die Testspielergebnisse waren durchwachsen: Uns erwarten jede Menge Schlachten", ist sich Coach Judmir Meta jetzt schon bewusst: Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Klar wren wir bei dieser tollen Liga lieber in der Favoritenrolle gewesen, aber die Mannschaft ist zusammengewrfelt und wird sich erst finden mssen. Wir drfen uns jetzt nicht mehr in den Erfolgen der 90er Jahre sonnen, sondern mssen uns fr Borussia Fulda einen Namen wieder hart erarbeiten", hat sich Meta mit seinem Team als Ziel gesetzt.

Eine schwere Saison drfte auch auf Aufsteiger SG Niederaula/Hattenbach zukommen, schlielich musste im Sommer der Abgang von Topstrmer Sascha Decher verkraftet werden: Ich denke aber, dass die Mannschaft das auffangen kann", so Trainer Norbert Rickert: Die Vorbereitung war zwar viel zu kurz, da wir bei acht Spielen auch nur acht mal trainieren konnten. Aber ich glaube, dass wir mit einer einigermaen fitten Mannschaft starten werden. Wenn das Team jetzt zusammenhlt, bin ich davon berzeugt, dass wir fr die ein oder andere berraschung sorgen werden".

Um einen Mittelfeldplatz wollen die Teams aus Grebenhain, Eiterfeld und Petersberg spielen. Der RSV wird sogar in einem Fall als Meisterschaftsfavorit angegeben. Petersbergs Trainer Kalle" Mller kann darber nur schmunzeln: Wichtig ist fr uns, schnellstmglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Es ist einfach so, dass es in diesem Jahr wohl nur ein kleines Mittelfeld geben wird, der Rest spielt oben mit oder gegen den Abstieg. Die Liga ist wohl strker als in den letzten zehn Jahren", schtzt Mller, der sich jedoch mit Freude der Herausforderung stellt. Beim VfL Eiterfeld sieht es derzeit noch aufgrund vieler verletzter Spieler nicht allzu rosig aus, doch Trainer Werner Schlacher ist sich sicher: Wenn dann alle wieder dabei sind, wird es schon wieder besser laufen. Jetzt mssen wir einfach positiv denken und das Beste daraus machen. Unsere Gegner sind alle nicht einfach". Als Ziel hat der Verein den Klassenerhalt angegeben.

Gespannt sein darf man auch was die Vogelsberger aus Grebenhain anbelangt: Acht Neuzugngen stehen neun Abgnge gegenber, sodass Trainer Edgar Nix erst eine Einheit formen muss. Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist die Vorgabe. Mehr vom Sport in Osthessen unter www.osthessensport.de.

Hessenliga - Osthessen-Trio ist vor dem Saisonstart am Samstag optimistisch

Fulda (rg) - Am Samstag geht es wieder los: Hessens hchste Spielklasse startet in die neue Fuball-Saison.

Die Region Osthessen hat mit Borussia Fulda und Buchonia Flieden zwar zwei Aushngeschilder verloren, Rckkehrer Schwalmstadt und der SVA Bad Hersfeld sorgen gemeinsam mit dem Hnfelder SV jedoch ebenfalls fr viele interessante Partien - zumal mit Viktoria Aschaffenburg auch wieder eine bekannte hessische Gre vertreten ist. 19 Teams fasst die Liga und HSV-Coach Oliver Bunzenthal ist sich sicher: Mit Ausnahme der Spitzenteams wird wieder ber die Hlfte der Liga gegen den Abstieg spielen - auch wir. Da unsere Vorbereitung auch alles andere als berauschend abgelaufen ist, ist unser Ziel zunchst ganz klar der Klassenerhalt". Aufgrund von Krankheiten, Verletzungen und Urlaub hatte Bunzenthal nie den gesamten Kader im Training, dazu kam die Platzproblematik. Denn der Rasen auf der Rhnkampfbahn sieht derzeit weiterhin alles andere als gesund aus und bleibt gesperrt: Jetzt habe ich natrlich die Riesenhoffnung, dass jetzt alles nur noch viel besser werden kann. Alle bei uns wissen woran es liegt, dass wir noch nicht richtig in Tritt gekommen sind und wenn jetzt wieder alles in geregelten Bahnen luft, bin ich auch optimistisch, dass alles gut wird", so Bunzenthal, den die Entwicklung der Liga etwas berrascht hat: Ich htte nicht erwartet, dass sich das Wechselkarussell so dreht. Aber so freue ich mich auf die Runde, in der wir uns dann wieder gegen sehr starke Gegner beweisen mssen". Den beiden Aufsteigern aus Osthessen traut der HSV-Coach in jedem Fall den Klassenerhalt zu: Ich denke, dass Asbach und Schwalmstadt den Vorteil haben, mit viel Euphorie und ohne Druck in die Liga zu starten. Der SVA geht einen hnlichen Weg wie wir und daher denke ich, dass sie es schaffen, die Klasse zu halten".

So denkt natrlich auch SVA-Trainer Steffen Oelschlger: Wir werden von Spiel zu Spiel sehen, aber ich traue meiner Mannschaft den Klassenerhalt zu. Wir brauchen keine Angst zu haben, denn wir haben ein super Team". Mit der Vorbereitung sei Oelschlger sehr zufrieden" gewesen, die Neuzugnge htten sich sehr gut integriert: Ein Vorteil war dabei wohl, dass niemand von ihnen durch Urlaub oder andere Sachen gefehlt hat. ich habe den Eindruck, dass sie sich bei uns sehr wohl fhlen und habe das Gefhl, dass sie schon immer bei uns waren", freut sich der Coach, der dank den Neulingen auch taktisch mehr Mglichkeiten" hat: So knnen wir uns konkret auf unsere Gegner einstellen und die Punkte gegen den Abstieg sammeln", so Oelschlger.

Unser Auftaktprogramm htte schlimmer sein knnen. Daher hoffe ich, dass wir am Anfang schon viele Punkte holen knnen. Leicht wird es nicht fr uns, aber ich denke, wir werden die Liga halten", glaubt auch Schwalmstadts Trainer Marco Mrz. Den Verlust von Spielmacher Jens Keim habe sein Team durch mannschaftliche Geschlossenheit bisher sehr gut verkraftet, mit dem neuen defensiven System soll nun fr die ein oder andere berraschung gesorgt werden.

Als Meisterschaftsfavorit wird in diesem Jahr vor allem Vorjahrestiteltrger SC Waldgirmes genannt (11 Stimmen). Es folgen Aschaffenburg mit acht Nennungen und die U23 des FSV Frankfurt (sechs Stimmen). Ansonsten gehen die Meinungen auseinander: Eschborn kommt auf vier Stimmen, die Offenbacher U23 auf drei. Zwei Stimmen haben die Rot-Weien auf Frankfurt erhalten, die aufgrund zahlreicher personeller Vernderungen jedoch den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben haben. Auf je eine Stimme kommen Baunatal, Wrges und Stadtallendorf. Mehr vom Sport in Osthessen unter http://www.osthessensport.de/

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