Schlachtenbummler rieben sich verwundert die Augen

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Bad Wildungen. Die mitgereisten Bad Wildunger Schlachtenbummler rieben sich verwundert die Augen und konnten nicht glauben, was die Anzeigentafel in d

Bad Wildungen. Die mitgereisten Bad Wildunger Schlachtenbummler rieben sich verwundert die Augen und konnten nicht glauben, was die Anzeigentafel in der Sporthalle 1 nach dem Spiel TV Nellingen gegen HSG Bad Wildungen anzeigte. Mit dem 33:24 entführten die Bad Wildungerinnen beide Punkte aus Ostfildern, klettern mit dem Sieg auf Platz drei der Tabelle und fügten den favorisierten Schwäbinnen damit die erste Heimspielniederlage zu.

Die Vipers traten ohne ihre etatmäßige Torfrau Danja Lerch an, die mit Angina das Bett hütete. Für sie spielte Julia Gronemann: Ohne Nerven zu zeigen, entschärfte sie zwei Siebenmeter und parierte unter anderem fünf Würfe von frei vor ihr auftauchenden TVN-Angreiferinnen. Gronemann hatte von Beginn an eine starke Deckung vor sich, an der sich die Nellingerinnen an diesem Abend meist die Zähne ausbissen.

Auf der Gegenseite zeigte sich der Angriff konzentriert – Bad Wildungen führte nach 10 Minuten 6:5. So hatte sich Nellingens Trainer Stefan Haigis den Spielverlauf sicher nicht vorgestellt, weswegen er die Grüne Karte zog und ein Time-Out nahm (12., 5:7). Der TVN schien mit dem Druck nicht gut umzugehen, während Bad Wildungen bis zum Schluss abgeklärter wirkte. Auf sieben Tore wurde der Vorsprung bis zur Pause zum 12:19 ausgebaut.Nach dem Wechsel gab es bis zum Stand von 15:20 innerhalb von vier Minuten ein kurzes Aufflackern bei den Gastgeberinnen. Doch die Vipers machten genau damit weiter, was sie schon in den vergangenen Spielen zeigten: Tempogeladenes Kombinationsspiel mit sicherem Abschluss, meist aus der zweiten Reihe. Auf bis neun Tore wurde der Vorsprung zwischenzeitlich ausgebaut, bevor besagter Endstand von der Anzeigetafel strahlte.

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