1. FC Schwalmstadt: Serrano wird neuer Trainer

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Schwälmer Fußballclub stellt Trainerteam für die kommende Saison vor.

Schwalmstadt. Der Transfer ist perfekt: Carlos Serrano wird neuer Trainer beim 1. FC Schwalmstadt.Der 54-Jährige soll die erfolglose Hessenliga-Saison aus den Köpfen der Mannschaft streichen und sie mit neuen Ideen für die Verbandsliga motivieren. "Es hat gefunkt. Es passt", sagt Serrano überzeugt über sein Verhältnis zum Vereinsvorstand während eines Exklusivtermins mit unserer Zeitung.

Jörg Wagner übernimmt die Trainerposition der U23 und  formt die Nachwuchspieler zu Ergänzungsspielern der ersten Mannschaft. Als Berater und sportlicher Leiter komplettiert Karlo Seck das neue Trainergespann.Mit Carlos Serrano hat der FCS einen erfahrenen Trainer  für die erste Mannschaft gewonnen. Der 54-Jährige hat bereits vier Jahre lang die Frauenmannschaft beim KSV Hessen Kassel trainiert. "Angefangen habe ich aber bei den Männern. Jetzt möchte ich einfach wieder zu den Kerlen",  so Serrano.

Die Ziele für die neue Saison in der Verbandsliga sind klar: "Wir arbeiten nicht auf den erneuten Aufstieg in die Hessenliga hin. Die Mannschaft soll sich konsolidieren und sich finden", erklärt Serrano.  Dennoch wünscht er sich, vorne mitzuspielen: "Ein einstelliger Tabellenplatz wäre super."

An einem Strang ziehen, lautet die Devise

Vor allem steht die Zusammenarbeit mit der U23 im Fokus. "Wir wollen unsere Jugend fördern und sie auch behalten", sagt Heinrich Gringel, Präsident des 1. FC Schwalmstadt. "Wir wollen Ergänzungsspieler direkt aus der U23 beziehen und sie bei der ersten Mannschaft mitspielen lassen."

Gerade deshalb muss die Zusammenarbeit und die Chemie zwischen den Trainern stimmen. Wagner hat bereits zwei A-Klasse-Vereine trainiert und blickt auf eine erfolgreiche Zeit als Spieler zurück. "Ich bin sehr glücklich über diese Chance und setze alles daran, dass ich mich gut mit Carlos verstehe", sagt der 45-Jährige. Auch Karlo Seck besetzt eine wesentliche Rolle des  Teams. Als Vater von drei Spielern beim FCS – Ricardo, Fabian und Alessandro Seck – hat er den direkten Bezug zum Verein und vor allem zu den Spielern. Aus diesem Grund wird er künftig auch am Spielfeldrand stehen und nicht nur im Hintergrund agieren. Im Gespräch wird klar: Alle brennen darauf loszulegen. Gringel kann es kaum abwarten: "Wir stehen vor einem Neubeginn."

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