Spiel, Spaß und Sport: Sportabzeichen-Tour macht Halt in Fulda

Am 8. Juli macht die Sportabzeichen-Tour in Fulda Halt. Das Motto lautet "Inklusion". Foto: Meike Engels
+
Am 8. Juli macht die Sportabzeichen-Tour in Fulda Halt. Das Motto lautet "Inklusion". Foto: Meike Engels

Die Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes macht am 8. Juli Halt in Fulda. Das heißt: Spiel, Spaß und Sport für alle!

Fulda. Am Freitag, 8. Juli, dreht sich im Sportpark in der Johannisau alles um das Thema Sport. Der "Sportkreis Fulda-Hünfeld" richtet die "Sportabzeichen-Tour" in Fulda aus. Von 9 bis 19 Uhr  gibt es Spiel und Spaß für Jedermann. "Ziel dieser Tour ist natürlich zum einen, das Sportabzeichen einfach bekannter zu machen und dafür zu sorgen, dass es sein ,angestaubtes’ Image verliert", erklärt Diana Zimmermann von der Berliner Medienagentur "wirkhaus", die die "Sportabzeichen-Tour" koordiniert. "Zum anderen möchten wir vor allem Kinder für Sport und Bewegung begeistern."

"Wir freuen uns riesig darüber, dass wir den Zuschlag für die Ausrichtung der ,Sportabzeichen-Tour’ für Hessen in Fulda bekommen haben", sagt Michael Eloy Werthmüller, Cheforganisator und Vorstandsmitglied des "Sportkreises Fulda-Hünfeld". "Die vergangenen Wochen waren sehr arbeitsintensiv und auch jetzt – eine knappe Woche vor dem Event – laufen die letzten  Vorbereitungen auf Hochtouren."

Umfangreiches Programm

Das Organisationsteam des "Sportkreises Fulda-Hünfeld" hat ganze Arbeit geleistet und allerhand auf die Beine gestellt: Mehr als 50 verschiedene Stationen warten im Sportpark darauf, ausprobiert zu werden – und das vollkommen kostenlos. "Wir bieten natürlich altbekannte Sportabzeichen-Disziplinen an. Das sind zum Beispiel Weitsprung, Schwimmen und Weitwurf", erklärt Werthmüller. Eine Besonderheit der Sportabzeichen-Tour" ist das Thema Inklusion. "Menschen mit und ohne Behinderung sollen miteinander einen schönen Tag verbringen, spielen, Spaß haben und auch – wenn sie möchten – das ,Deutsche Sportabzeichen’ absolvieren", sagt er. "So gibt’s auch  extra Disziplinen für Menschen mit Handicap."

Neben den traditionellen Sportabzeichen-Stationen locken zahlreiche weitere Stationen zum Mitmachen. Einige Vereine stellen ihre Angebote vor: So können beispielsweise American Football, Voltigieren, Ringen, Baseball oder Stockschießen ausprobiert werden. Darüber hinaus gibt es eine Hüpfburg, einen Kinder-Spiele-Parcours, eine Kletterwand, Kinderschminken, eine Wasserrutsche (Schwimmsachen nicht vergessen!) und noch viele weitere Angebote.

Von 9 bis 13 Uhr sind die Sportabzeichen-Prüfstationen für die Bereiche Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit in den Sportarten Leichtathletik und Schwimmen für die Schülerinnen und Schüler reserviert. Am Nachmittag dürfen dann auch alle anderen testen, ob ihre Ergebnisse bei den unterschiedlichen Prüfstationen für das "Deutsche Sportabzeichen" in Gold, Silber oder Bronze reichen.

"Um mehr Menschen zur Bewegung zu animieren, bieten wir sogenannte ‚Laufkarten‘ an. Auf diesen sind insgesamt sechs Disziplinen aufgeführt, die es zu bewältigen gilt. Drei davon sind vom ,Deutschen Olympischen Sportbund’ (DOSB) vorgegeben, die anderen drei Stationen sind frei wählbar – dabei kann jeder Teilnehmer eine Sportart nach seinen Fähigkeiten beliebig aussuchen."Mit einer vollständigen Laufkarte können Teilnehmer bei einem Gewinnspiel mitmachen und unter anderem eine Ballonfahrt, Hubschrauberrundflüge oder Tickets für das Konzert am Abend gewinnen.

"Ein Highlight werden sicher die sogenannten ,Erlebnis-Stationen’, die wir in Kooperation mit dem ,Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband’ aufbauen werden", erklärt Werthmüller.  "Hier wird es zum Beispiel einen Rollstuhl-Parcours für Erwachsene geben, in dem ausprobiert werden kann, wie viel Kraft und Geschicklichkeit man für das Fahren im Rollstuhl braucht.

Um 9 Uhr findet die große Eröffnungsfeier des Mega-Events statt – mit Fuldas Bürgermeister Dag Wehner, dem Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt, Andreas Klages, stellvertretender     Geschäftsbereichsleiter Sportentwicklung im "DOSB", Ralf- Rainer Klatt , Vizepräsident Sportentwicklung im "Landessportbund Hessen" und Helmut Sauer, Marketingleiter der "Sparkasse Fulda".

Zur offiziellen Begrüßung um 14 Uhr werden Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Landrat Bernd Woide, Dr. Rolf Müller, Präsident des "Landessportbundes Hessen", Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Vize-Präsidentin des "DOSB", Kirsten Bruhn, dreimalige Paralympics-Gewinnerin im Schwimmen und der amtierende Deutsche Meister und aktuelle Weltranglistenvierte im Rollstuhltischtennis Holger Nikelis, erwartet.

Aber auch rund um die Bühne sollen alle, die möchten, sich nach Herzenslust auspowern dürfen: Für 16 Uhr ist eine große "Zumba"-Aktion geplant und um 17 Uhr startet ein Tanz-Flashmob. Weitere Infos dazu gibt’s auf der "Facebook"-Seite der "Sportabzeichen-Tour Fulda".

Moderiert wird die "Sportabzeichen-Tour" in Fulda von "Fulda aktuell"-Redakteurin Jennifer Sippel und dem Radio- und Fernsehmoderator Andree Pfitzner.

Die Buslinie 3 (Maberzell – Fulda – Istergiesel) fährt den kompletten  Tag über mit einer Rampe, damit auch Rollstuhlfahrer bequem zum Sportpark kommen können.

Krönender Abschluss des Tages ist das Open-Air-Konzert mit Johannes Oerding und Band sowie Max Giesinger im Vorprogramm im Sportpark in der Johannisau. Tickets dafür gibt es für 39,50 Euro im Vorverkauf zum Beispiel bei "Fulda aktuell", Leipziger Straße 145 in Fulda. Je ein Euro pro Karte fließt an karitative Einrichtungen in Fulda. Das Konzert startet um 21 Uhr.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.sportabzeichen-tour-fulda.de .

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.