Stellungnahme zum Verhandlungsstand mit Simon Kimm

Kassel. Auf den EXTRA TIP Artikel vom Sonntag, 18. Februar (Kimm: "Ich lasse mich doch nicht erpressen"), reagierte Huskies-Eigner Rainer Li

Kassel. Auf den EXTRA TIP Artikel vom Sonntag, 18. Februar (Kimm: "Ich lasse mich doch nicht erpressen"), reagierte Huskies-Eigner Rainer Lippe mit einer schriftlichen Stellungnahme. Diese ist hier im Original-Wortlaut nachzulesen:

Die Kassel Huskies gehen nach wie vor davon aus, in den Verhandlungen mit dem frheren Eigentmer der Huskies und Eissporthalleneigentmer Simon Kimm, ohne den Profi-Eishockey in Kassel nicht entstanden wre, eine Einigung erzielen zu knnen. Geschftsfhrer Rainer Lippe widersprach am Dienstag Berichten eines lokalen Anzeigenblattes in Kassel, wonach die Huskies fr ein Scheitern der Verhandlungen verantwortlich seien, weil sie eine von Simon Kimm beanspruchte Zahlung von 375.000 Euro (Zahlung der Straubing Tigers fr die DEL-Lizenz) noch nicht geleistet htten.

Lippe betonte, es gebe noch keine Unterschriften unter die zwischen Kimm und den Huskies zu treffende und auf Vermittlung von Sparkassenchef Dieter Mehlich verhandelte Vereinbarung, weil nach dem letzten Verhandlungstermin am 11. Dezember seitens Kimm periphere nderungen gewnscht worden seien, auf deren Przisierung man seitdem warte. Wenn wir wissen, was sich hinter diesem Begriff verbirgt, knnen wir ber die berweisung reden, sagte Lippe weiter.

Der Zeitablauf der Verhandlungen mit Kimm im Detail: Mitte Oktober habe es das erste Gesprch bei Mehlich gegeben, in weiteren Verhandlungsrunden habe man sich angenhert, am 11. Dezember dann habe man einen Vergleichsmodus gefunden, der am 13. Dezember in den Entwurf einer Vergleichsvereinbarung gefasst und Kimm zugeschickt worden sei. Am selben Tag habe der Rechtsanwalt Kimms eine endgltige Prfung avisiert. Hiernach seien die 375.000 Euro auf ein Notaranderkonto berwiesen worden, was Kimms Anwalt am 19. Dezember mitgeteilt worden sei. Am 20. Dezember habe Kimms Anwalt eine abschlieende Klrung fr Anfang Januar angekndigt. Am 24. Januar habe man von Kimms Anwalt die Information bekommen, die gewnschten nderungen lgen im peripheren Bereich; benannt worden seien diese nderungswnsche im Detail jedoch nicht. Am 27. Januar haben die Huskies angeboten, die Hlfte des auf dem Notaranderkonto liegenden Betrages auszuzahlen, wenn Kimm die nderungen mitteile. Dies habe Kimm abgelehnt.

Die Darstellungen in dem Anzeigenblatt, so Lippe weiter, seien falsch und offensichtlich bewusst irrefhrend. Bei allen unterschiedlichen Positionen in den rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen ihm und Kimm sei es vllig abwegig, Simon Kimm, ohne den es in Kassel niemals Profi-Eishockey gegeben htte, als den Totengrber der mglichen Multifunktionshalle hinzustellen. Er gehe davon aus, dass Kimm nach wie vor Eishockey in Kassel wolle und genauso die fr Kassel und die Region so wichtige Multi-Arena untersttze. Wir wollen uns mit Kimm einigen, so Lippe, von Kampagnen dieser Art hat weder Kimm etwas noch dient es dem Profisport in Kassel.

Lippe widersprach zudem einigen Zahlen, die durch die Berichterstattung des Anzeigenblattes gegenwrtig in der ffentlichkeit diskutiert wrden: Der Zuschauerschnitt der Huskies liege bei knapp ber 3000 und nicht bei 2500 und der durchschnittliche Kartenpreis betrage nicht 20 Euro sondern werde mit 9,90 Euro kalkuliert. Mit Blick auf die Play-Off werden wir die Planzahlen erreichen, sagte Lippe, da in den kalkulierten Schnitt die Zuschauer etwaiger Play-Off- Spiele nicht eingerechnet worden seien. Auerdem habe man gerade in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Sponsoren gewonnen, die dazu beitrgen, die Arbeit der Huskies auf ein solides wirtschaftliches Fundament zu stellen.

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