Striegel und Schönewolf nicht mehr im KSV-Vorstand

Fußball. Jetzt brechen beim KSV aber absolut alle Dämme: Am heutigen Mittwoch hat das Vorstandsmitglied Albrecht Striegel nach den turbulenten letzt

Fußball. Jetzt brechen beim KSV aber absolut alle Dämme: Am heutigen Mittwoch hat das Vorstandsmitglied Albrecht Striegel nach den turbulenten letzten Tagen dem Aufsichtsrat seinen Rücktritt angeboten. "Wir haben dem zugestimmt und ihn von seinen Aufgaben freigestellt", erklärt Dirk Lassen, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Tatsächlich soll Striegel wohl betont haben, dass er bei allem Druck, der von Außen käme, nicht mehr wisse, "warum er sich das alles antue."

Doch nicht nur das: Auch Thorsten Schönewolf ist kein Vorstandsmitglied mehr. Der ehemalige Löwen-Spieler ist seit Anfang des Jahres Sportvorstand beim KSV, hatte daher die Personalie Bauer mitzutragen. In einem Gespräch mit der lokalen Presse hatte er jedoch sein Bedauern über den Umgang mit dem Publikumsliebling zum Ausdruck gebracht. Jetzt legte ihm der Aufsichtsrat den Rücktritt nahe. Diesem kam Schönewolf nach. Lassen: "Die Personalie Thorsten Bauer fiel in seinen Aufgabenbreich und da kann ich sagen, dass er das nicht glücklich hinbekommen hat."

Bauer nicht mehr in der Aue

Und in der Affäre Thorsten Bauer scheint noch lange nicht das letzte Wort gesprochen: "Wir haben auch das Thema Thorsten Bauer zur Chefsache erklärt und werden uns im Aufsichtsrat mit diesem Thema befassen und eine gemeinsame Lösung finden", so der neue Aufsichtsrats-Vorsitzende Dirk Lassen: So muss Bauer nicht mehr am Individual‐Training in der Aue teilnehmen.

Diese durch Trainer Christian Hock veranlasste Maßnahme hatte in der breiten Öffentlichkeit für große Empörung gesorgt. Hock selbst soll, so Lassen, dem Wiedereinstieg Bauers zugestimmt haben.

Die Nachfolger für den Vorstand sollen laut Aufsichtsrat in Kürze berufen werden, zwei Kandidaten habe Lassen bereits im Auge.

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