Tennis: Wilhelmshöhe Open bleiben das höchstdotierte ITF-Turnier

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Auf zu den Wilhelmshöhe Open 2019: Tim Köller, 2. Vorsitzender des KTC (v.li.), Dr. Michael Eisfeld, 1. Vorsitzender des KTC, Wolfgang Ellenberger, Dr. Wolfgang Schäfer, Schatzmeister des KTC und Turnierdirektor Eberhard Engelmann.
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Erinnert von außen ein bisschen an die Allianz Arena: die neu sanierte Halle des KTC Bad Wilhelmshöhe.

Die Wilhelmshöhe Open bleiben das höchstdotierte ITF-Herrenturnier in Deutschland und werden nicht auf die Challenger Ebene angehoben.

Tennis.  Nachdem die ITF beschlossen hat, neben der ATP die ITF World TennisTour zu installieren, waren sich die Veranstalter der Wilhelmshöhe Open zunächst unsicher, was das für sie bedeutet, erläuterten sie jetzt bei einem Pressegespräch.

Im Kern möchte die ITF jungen Spielern die Möglichkeit bieten, so früh wie möglich vom Tennis leben zu können und führen neben den ATP Punkten ein neues Punktesystem ein. Die Zahl der Tennis-Profis soll zudem von 14.000, auf etwa 750 reduziert werden. Für die Wilhelmshöhe Open ändern sich somit ein paar Dinge, manches bleibt wie gehabt. So werden die WH-Open das höchstdotierte ITF-Herrenturnier in Deutschland bleiben (Preisgeld 25.000 Dollar). 2019 wird es für den Sieger der WH-Open aber nicht mehr 35 ATP-Punkte, sondern nur noch 5 geben (225 ITF Punkte). Die ITF-Punkte gelten künftig als Qualifikationsbasis für die ATP.

Statt 64 Spieler, werden nur noch 24 die Qualifikation für das Turnier in Kassel spielen. So bleiben die WH-Open ein ITF-Turnier: „Durch die Veränderungen hatten wir überlegt, das Turnier auf die Challenger-Ebene anzuheben. Finanziell hätten wir es geschafft, wir hätten dann aber deutlich mehr Helfer gebraucht“, sagt Turnierdirektor Eberhard Engelmann. Beäugte man die Veränderungen zunächst skeptisch, kann man dem Ganzen aber auch etwas Gutes abgewinnen: „Das Niveau wird definitiv nochmal steigen, weil einfach bessere Spieler in der Rangliste geführt sind“, erklärt Engelmann. „Es wird enger, was die Teilnehmerfelder bei den Turnieren angeht“, sagt Michael Eisfeld, Vorsitzender des KTC Wilhelmshöhe. Gut möglich also, dass bald Spieler dabei sind, die auf Position 150 in der Weltrangliste stehen.

Gespielt werden die WH-Open (15. bis 21. Juli 2019) auch nur noch an einem Wochenende, statt an zwei. „Wir schauen noch, wie wir das freigewordene Wochenende zur Einstimmung auf das Turnier gestalten können“, sagt Engelmann.

Erinnert von außen ein bisschen an die Allianz Arena: die neu sanierte Halle des KTC Bad Wilhelmshöhe.

Und noch eine Neuerung: Der KTC Bad Wilhelmshöhe hat seine Traglufthalle energetisch saniert. Die Halle auf Platz drei ist jetzt mit moderner LED Beleuchtung und einem gelenkschonenden Bodenbelag ausgestattet. Und mit ein bisschen Vorstellungskraft erinnert die Halle an die Allianz Arena in München – natürlich in klein. „Stimmt, dann lassen wir sie bald in unseren Vereinsfarben leuchten“, sagt Engelmann und schmunzelt.

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