Über 23.000 Besucher beim Skispringen in Willingen

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Volles Haus an der Mühlenkopfschanze am 16. Februar 2019.

Auch am 2. Tag beim FIS Weltcupspringen in Willingen am heutigen Samstag gab es für die Einsatzkräfte der Polizei wenig zu tun.

Korbach. Bei "Kaiserwetter" pilgerten am Samstag 23.500 Skisprungfans an die Mühlenkopfschanze in Willingen und sorgten für eine stimmungsvolle und ausgelassene Atmosphäre.

Dank des vorbereiteten und bewährten Verkehrskonzeptes verliefen An- und Abreise ohne größere Behinderungen. Lediglich zu den Spitzenzeiten kam es, insbesondere bei der Abreise, zu einigen Rückstaus und Behinderungen. Offenbar haben viele Besucher die angebotenen Reisemöglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln genutzt. Die mit Pkw angereisten Zuschauer hielten sich an die Beschilderung und die Hinweise von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr.

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Obwohl witterungsbedingt auf die Wiesenparkplätze verzichtet werden musste, waren ausreichend Parkplätze vorhanden. Auf den Parkplätzen in und um Willingen zählte die Polizei etwa 2250 Autos, 160 Wohnmobile und 90 Reisebusse. Von den Parkplätzen kamen viele Zuschauer mit den Pendelbussen an die Mühlenkopfschanze. Das ÖPNV-Angebot wurde erneut sehr gut genutzt. Etwa 3.250 Besucher reisten mit der Bahn an.

Auch der zweite Weltcuptag in Willingen verlief aus polizeilicher Sicht relativ ruhig. In der Nacht zum Samstag kam es zu einer alkoholbedingten kleinen Schlägerei zwischen zwei Personen und einer Beleidigung im Festzelt. Am Samstag registrierte die Polizei kleinere Straftaten, darunter drei Körperverletzungen, einen Diebstahl und eine Sachbeschädigung.

Außerdem ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle mit geringen Sachschäden. Ansonsten war polizeiliches Einschreiten bei Fundsachen und einigen Vermisstenfällen, alle Gesuchen konnte wohlbehalten aufgefunden werden, erforderlich.

Weiterhin konnte ein Drohnenflug festgestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren eingeleitet wird. Die Polizei weist daher nochmal darauf hin, dass während der Veranstaltung ein Verbot für Drohnen besteht und bei Verstößen konsequent eingeschritten wird.

Die Rettungsdienste mussten in etwa 50 Fällen Hilfe leisten, meist wegen kleinerer Blessuren. Zudem gab es acht, überwiegend alkoholbedingte, Transporte in umliegende Krankenhäuser.

Insgesamt gesehen sorgte das Sicherheitskonzept der Polizei, in Zusammenarbeit mit dem Skiclub und der Gemeinde Willingen, für einen störungsfreien Ablauf der Veranstaltung, so dass sich der Einsatzleiter der Polizei, Kriminaldirektor Achim Kaiser, am Samstag sehr zufrieden zeigte.

Für den morgigen Sonntag werden nochmal etwa 20.000 Zuschauer erwartet. Polizei und Veranstalter raten, frühzeitig anzureisen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Zuschauer, die mit Autos anreisen, folgen bitte der Beschilderung und den Hinweisen der Polizei.

Mehr zum Weltcup-Auftak in Willingen lesen Sie hier...

Die Bilder und mehr vom zweiten Tag finden Sie hier...

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