Übermächtiger Gegner

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TuS Viktoria Großenenglis scheidet aus dem Hessenpokal aus

Borken-Großenenglis. Strahlender Sonnenschein und schwerer Boden – das war am vergangenen Samstag die Ausgangslage für das Hessenpokal-Achtelfinale auf dem Sportplatz von Großenenglis. Die Viktoria sah sich vor einer großen Herausforderung, schließlich spielte der Gegner, die Eintracht Wetzlar, zwei Klassen höher als die Gastgeber aus der Verbandsliga Nord. Trainer Manuel Mrosek musste krankheitsbedingte Ausfälle ersetzen, darunter Jäger und Reitz. Für die fehlende Torfrau Nadine Mündel stand Jana Mrosek zwischen den Pfosten und hatte schwer mit dem starken Wetzlarer Angriff zu kämpfen. Bereits in der vierten Minute hätte die Eintracht in Führung gehen können, doch die Keeperin parierte den direkten Schuss aufs Tor. Bis zur 19. Minute hielt sie den Kasten sauber, doch dann versenkte Wetzlars Stürmerin Kathrin Schermuly das Leder im Tor. Dem starken Gegner hatte die Viktoria nicht viel entgegen zu setzen, die meiste Zeit spielte sich das Geschehen in der eigenen Hälfte ab - bis zur Pause krachte es dann auch noch zwei Mal.

Gute Trainingseinheit

Mit großem Selbstbewusstsein kamen die Eintracht wieder auf den Platz und baute nach kurzer Zeit den Vorsprung auf 0:4 aus. Nach einem verwandelten Foulelfmeter und dem 0:6 in der 62. Minute meldeten sich die Gastgeber auch endlich mal zu Wort. Johanna Pospich sorgte in Minute 63 dafür, dass Wetzlars Schlussfrau Janina Beffart hinter sich greifen musste. Fünf Minuten später erzielten die Wetzlarerinnen schließlich den Treffer zum 1:7 Endstand. Beide Mannschaften gingen weiterhin hart zur Sache, was für Eintracht-Spielerin Maike Simbeck noch eine gelbe Karte durch Schiedsrichter Bernd Henge (Amöneburg) nach sich zog. "Mit etwas mehr Mut wäre mehr als ein Ehrentreffer drin gewesen", war sich Coach Mrosek sicher. "Wenn sie nach dem Spiel ausgepowert sind, haben sie sich wenigstens richtig bewegt", sagte er und hakte die Partie als "gute Trainingseinheit" ab. Die Siegerinnen um Trainer Volker Münn treffen im Pokal als nächstes auf den TSV Jahn Calden, für die Viktoria ist nach dem Spiel vor dem Spiel und so konzentrieren sie sich wieder auf den Ligabetrieb. Von Uli Köster

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