ver.di kritisiert Telekom

Fulda. Der ver.di Betriebsgruppenvorstand bei der Telekom in Fulda kritisiert die Plne des Telekomvorstandes bis zu 35.000 Arbeitspl

Fulda. Der ver.di Betriebsgruppenvorstand bei der Telekom in Fulda kritisiert die Plne des Telekomvorstandes bis zu 35.000 Arbeitspltze abzubauen bzw. zu verlagern. Wie Michael Wahl, Fuldaer Mitglied im geschftsfhrenden ver.di Landesvorstand und Mitglied der ver.di Betriebsgruppe, berichtete, nutze die Telekom die zugestandene Arbeitszeitverlngerung nicht wie vereinbart fr Serviceverbesserungen sondern konsequent zum weiteren Arbeitsplatzabbau.

Fr 2008 sind Schlieungen weiterer Standorte angekndigt. Welche Standorte geschlossen werden steht noch nicht fest. Sollte die Ankndigung wahr werden, sind in Fulda von den 450 ausgegliederten Beschftigten bis zu 200 Beschftigte bedroht. Wahl wies insbesondere auf den hohen Frauen- und Teilzeitanteil hin. Fr viele Fuldaer Teilzeitbeschftigte kme eine Schlieung des Standortes einer Kndigung gleich.

Wahl, forderte die Verantwortung der Politiker ein. Nur mit Zustimmung der CDU-SPD Regierung sei diese Ausgliederung und ihre Folgen mglich geworden. Erst mit der Stimme der Bundesregierung im Aufsichtrat wurde die Ausgliederung gegen die Stimmen der Arbeitnehmer mglich. Die Bundesregierung msse diesen Telekomvorstand in die Schranken weisen.

Es gehe nicht an, sich ber die fehlende Kinderbetreuung zu Beklagen und gleichzeitig der Verlagerung der Arbeitspltze von Mttern zuzustimmen.

Wahl kritisierte in diesem Zusammenhang auch auf die Abordnung Telekombeschftigter nach Ungarn. Im Bereich T-Systems verlagere die Telekom Arbeitspltze nach Ungarn. Die Beschftigten in Ungarn werden mit 600.- Euro im Monat abgespeist.

Whrend die Telekom fr 2008 die Dividende fr Aktionre auf 3,4 Milliarden Euro erhht hat droht den Beschftigten die Arbeitslosigkeit. Sollte die Telekom bei ihren Plnen bleiben, werden die Fuldaer Beschftigten erheblichen Widerstand leisten.

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