Vipers wollen sich mit eigenem Nachwuchs verstärken

Bad Wildungen. Die Bundesliga-Handballerinnen wollen künftig verstärkt auf Spielerinnen aus der Region setzen und den eigenen Nachwuchs in die Erstl

Bad Wildungen. Die Bundesliga-Handballerinnen wollen künftig verstärkt auf Spielerinnen aus der Region setzen und den eigenen Nachwuchs in die Erstligamannschaft integrieren.

Am 1. Februar wird Esther Meyfarth zu den Vipers zurückkehren. Wie Geschäftsführer Dirk Ex bestätigt, wird die gebürtige Bad Wildungerin zunächst einen Vertrag bis Ende April erhalten. Im Sommer 2011 verließ Meyfarth die HSG und nahm an der Sporthochschule in Köln ein Studium auf. Sportlich schloss sie sich dem Zweitligisten aus Dortmund an. Da Meyfarth nun ihr Studienfach wechseln will, entschloss sie sich, in ihre Heimat zurückzukehren. "Die Verpflichtung von Esther ist ein klares Zeichen, dass wir in Bad Wildungen in der Zukunft vermehrt auf Spielerinnen aus der Region setzen wollen", erklärte Ex. Die ehemalige Jugend‐Nationalspielerin Meyfarth gehörte zu dem letztjährigen Aufsteiger-Team und war in der Abwehr "eine unverzichtbare Stammkraft".

Die Planungen für die nächste Saison laufen bei den Vipers mittlerweile auf Hochtouren. Zusammen mit dem Trainer und sportlichen Leiter Markus Berchten will Ex in den kommenden Tagen die Marschroute festlegen. Anschließend werden die Gespräche mit den Spielerinnen starten.

Eines ist jedoch klar: Einen festen Bestandteil im neuen Kader werden die jungen Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs haben. So sucht Ex bereits für drei Spielerinnen aus dem Leistungszentrum nach Ausbildungsplätzen, um ihnen in Bad Wildungen nicht nur sportlich eine Perspektive bieten zu können. "Hier hoffen wir auch auf die Unterstützung der Firmen vor Ort", so der Geschäftsführer.

Der unterstreicht: "Unsere Zukunft kann nur sein, dass wir die Möglichkeiten unseres guten Leistungszentrums immer wieder nutzen, um mit diesen Spielerinnen das Bundesligateam zu verstärken."

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