Wahnsinn Eissporthalle: 14:2! Höchster Saisonsieg für die Huskies

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Gegen Eispiraten Crimmitschau waren die Kassel Huskies in Baller-Laune: 14:2 war der höchste Sieg der Saison und erinnerte an Hessenliga-Zeiten.

Eishockey. Wahnsinn Kassel Huskies: Am Freitagabend feierten die Kassel Huskies auf eigenem Eis gegen die Eispiraten Crimmitschau beim 14:2 ihren höchsten Saisonsieg. Das Torfestival gegen die Ostdeutschen sahen 3280 restlos entzückte Huskies-Fans.

Die Huskies machten von Beginn an klar: Hier kann es heute nur einen Sieger geben - die Schlittenhunde. Und es dauerte nicht lange, bis die Hausherren in Führung gingen und damit das Torfestival eröffneten. In der fünften Minute war ein Eispirat gerade auf die Strafbank geschickt worden, da legte Goldhelm und Topscorer Jamie MacQueen quer auf den an der blauen Linie lauernden Mike Little, der zog trocken ab - 1:0 (5.).

Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass sich hier ein Spiel auf ein Tor abzeichnete: Kassel wirbelte, drückte, erarbeitete sich Chancen und belohnte sich nur zwei Minuten nach der Führung mit dem 2:0.  Erneut war MacQueen beteiligt, doch legte er diesmal für Justin Kirsch auf.

Und Goldhelm MacQueen wollte weiter Punkte sammeln. Diesmal dauerte es fünf Minuten bis zum 3:0. MacQueen auf Kirsch, der auf Little und der ins Tor.

Die Gäste standen unter Dauerfeuer, konnten sich nicht befreien, bekamen das Kasseler Trio MacQueen, Kirsch und Little hinten und vorne nicht in den Griff - und kassierten in der 17. Minuten das 4:0. Überraschung: Diesmal war MacQueen nicht beteiligt, sondern es traf Kevin Maginot von der halblinken Seite.

Und: Die Piraten waren mit dem 4:0 Pausenstand mehr als gut bedient.

Dass die Schlittenhunde noch lange nicht satt waren, sahen die Zuschauer ab Beginn des Mitteldrittels. Kassel machte nahtlos da weiter, wo es aufgehört hatte - beim munteren Scheibenschießen: Das 5:0 durch Sven Valenti nach cleverer Vorarbeit von Manuel Klinge ließ zwar bis Minute 31 auf sich warten, doch dann schlug's im Minutentakt im Tor von Pirat Niklas Deske ein. Meilleur (34.), Thomas Merl (37.) und Carciola erhöhten auf 8:0 (38.). Pause.

Und die Fans trauten ihren Augen auch im dritten Durchgang nicht. Denn ihre Schlittenhunde wollten jetzt den höchsten Saisonsieg: Carnevale und Wycisk sorgten für das 9:0 und 10:0, Carnevale netzte gar zum 11:0 ein (50.).

Der Ehrentreffer für die Gäste fiel sechs Minuten vor dem Ende durch Chris Kabitzky, aber eigentlich war es ein Eigentor durch Huskies-Goalie Keller, der den Puck selbst ins eigene Tor bugsierte (11:1, 54.).

Die Lust am Toreschießen indes nahmen die Piraten den Huskies nicht: Prompt traf Klinge zum 12:1 und  MacQueen zum 13:1 (57.)

Sturm machte noch das 14:1 kaum eine Minute später und den Schlusspunkte setzte Gäste-Goldhelm Eric Lampe, der kurz vor Schluss das 14:2 markierte.

So einen Abend hat es lange nicht gegeben in der Eishalle - erinnerte er doch an Hessenligazeiten...

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