Wertvoller Schatz aus Wasser

Willingen. Seit Sonntag laufen an der Willinger Mühlenkopfschanze die Schneekanonen. Der Ski-Club Willingen, der für das Weltcup-Skispringen vom 10.

Willingen. Seit Sonntag laufen an der Willinger Mühlenkopfschanze die Schneekanonen. Der Ski-Club Willingen, der für das Weltcup-Skispringen vom 10.-12. Februar bereits Schnee bei den Betreibern  einer Skihalle in Neuss bestellt hat, nutzt damit die jetzt beginnende Kaltwetterphase mit Dauerfrost, um endlich auch eigene Schneereserven produzieren zu können.

Drei Wochen bis zum Springen

Da nun über mehrere Tage von den Wetterfröschen Temperaturen unter Null Grad Celsius auf der Quecksilbersäule prognostiziert sind, hoffen die Verantwortlichen um Ski-Club-Präsident und OK-Chef Jürgen Hensel "auf eine stattliche Menge Schnee in der kommenden Woche." Auch die alpinen Skihänge in Willingen werden zurzeit rund um die Uhr beschneit, um endlich gute Bedingungen für den Skispaß im waldeckischen Upland zu schaffen.

Im steilen Aufsprunghang der Mühlenkopfschanze wurde erstmals eine Schneekanone positioniert, um das "weiße Gold" direkt an Ort und Stelle verarbeiten zu können. Der Schnee für die Anlaufspur wurde in den letzten zwei Wochen bereits durch die regelmäßige Aufbereitung der großen Eisfläche an der Willinger Eissporthalle gewonnen, wo der Hügel Tag für Tag angewachsen ist und während der warmen und regnerischen Tage unter einer großen Plane wie ein wertvoller Schatz gesichert wurde.

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