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Wilhelmshöhe Open: Tennis-Größen und junge Wilde messen sich

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Vom 12. bis 19. Juli steigen die Wilhemshöhe Open in Kassel. Der Tennisnachwuchs um Maximilian Marterer steht im Fokus der Veranstalter.

Kassel.  "Heute schon die Stars von morgen sehen”: Dafür stehen die Wilhelmshöhe Open, das mit 15.000 Dollar plus Hospitality höchstdotierte deutsche ITF-Tennis-Turnier des KTC Bad Wilhelmshöhe 1896, seit der Erstauflage 1998.Nun, im 18. Jahr des in Spielerkreisen beliebten Turniers, steht das Leitmotiv ganz besonders im Mittelpunkt. Denn die "jungen Wilden” wollen vom 12. bis 19. Juli Kassel rocken.

Turnierdirektor freut sich über Tennisnachwuchs

Mit Maximilian Marterer, Daniel Masur, Jan Choinski, Kevin Krawietz, Johannes Haerteis und Julian Lenz dürfen sich die nordhessischen Tennis-Fans auf gleich sechs große deutsche Talente im Hauptfeld freuen. Eine so geballte Ansammlung des hoffnungsvollen heimischen Tennisnachwuchses hat es an der Burgfeldstraße bisher noch nicht gegeben. "Das ist eine tolle Sache, dass so viele unserer jungen Cracks mit Perspektive bei uns aufschlagen”, freut sich Turnierdirektor Dr. Eberhard Engelmann. Die Jungs wollen die Spiel-Bühne auf der reizvollen Anlage des KTCW inmitten des UNESCO-Weltkulturerbes Bergpark Wilhelmshöhe denn auch nutzen. Sie stehen dabei unter besonderer Beobachtung, denn Daviscup-Teamchef und B-Kader-Trainer Michael Kohlmann wird einige persönlich betreuen.

Mit Maximilian Marterer (19), der die Wild Card des KTCW erhält, Daniel "Wally” Masur (20) und Jan Choinski (19) sind gleich drei B-Kader-Spieler im Wilhelmshöhe Open-Hauptfeld. Masur, amtierender Deutscher Hallen-Vizemeister, spielte zuletzt beim Challenger Marburg Open trotz Niederlage eine sehr ordentliche Erstrundenpartie gegen den Wilhelmshöher Turniersieger von 2012, Uladzimir Ignatik.  Die Wild Card des Deutschen Tennis-Bundes für die Wilhelmshöhe Open erhält Johannes Härteis. Der 19-Jährige wurde kürzlich Bayerischer Vizemeister. Seit April werden deutsche Talente in der TennisBase Oberhaching, dem DTB-Bundesstützpunkt und Leistungszentrum des Bayerischen Tennis-Verbandes, die schon zahlreiche in Kassel bestens bekannte Spieler wie Florian Mayer, Dieter Kindlmann oder Matthias Bachinger hervorgebracht hat, unter dem Namen "DAIKIN Jungprofi Team” nach französischem Vorbild zentral gefördert.  Dazu gehören Maximilian Marterer, Johannes Härteis und Kevin Krawietz (23). Der "WO”-Finalist von 2011 und Sieger im Doppel 2013 ist in Kassel besonders gern gesehen und wird seine Freunde bestimmt motivieren für die Wilhelmshöhe Open.

Die erste Wild Card des Hessischen Tennis-Verbandes bekommt erneut Julian Lenz (22). Der Junioren-Doppel-Sieger bei den Australian Open 2011 sicherte sich jüngst zum dritten Mal den Titel des Hessischen-Meisters. Übrigens: Auch Philipp Petzschner, der sich jetzt in Wimbledon als einzig verbliebener deutscher Spieler anschickt, nach seinem Triumph 2010 erneut Doppel-Historie zu schreiben, war früher in eben jener TennisBase (dort trainiert er auch heute noch oft). Unter den Fittichen des einstigen Daviscup-Teamchefs Patrik Kühnen spielte der begnadete Petzschner in jungen Jahren ebenfalls bei den Wilhelmshöhe Open.

+++ EXTRA INFO: Der Spielplan der Wilhelmshöhe Open 2015 +++

Qualifikation Herren Einzel: Sonntag und Montag – ab 10 Uhr, alle Spiele beim KTC Bad Wilhelmshöhe

Dienstag, 14. Juli, und Mittwoch, 15. Juli, ab 11 Uhr:1. Runde Herren-Einzel – jeweils 8 Spiele1. Runde Herren-Doppel –jeweils 4 Spiele

Donnerstag, 16. Juli, ab 12 Uhr: Achtelfinale Herren-Einzel – 8 Spiele, Viertelfinale Herren-Doppel – 4 SpielePlayer’s & Sponsor’s Night (ab 19.30 Uhr)

Freitag, 17. Juli, ab 13 Uhr:Viertelfinale Herren-Einzel - 4 Spiele, Halbfinale Herren-Doppel – 2 Spiele

Samstag, 18. Juli, ab ca. 13 Uhr, Halbfinale Herren-Einzel – 2 Spiele

Sonntag, 19. Juli:Finale Herren-EinzelFinale Herren-Doppel

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