Was wird aus dem KSV, Herr Großkopf?

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Kassel. KSV-Trainer im Redaktionsgespräch mit lokalo24.de in Kassel.

Fußball.  Beim KSV läuft es derzeit alles andere als rund. Grund für lokalo24.de bei Trainer Jörn Großkopf nach den Gründen zu fragen.

Herr Großkopf, nach den Auftritten Ihres Teams zuletzt: Haben Sie der Mannschaft ordentlich Beine gemacht?"Es ist im Moment nicht richtig, mit dem Knüppel drauf zu hauen. Wir führen Gespräche und ich muss versuchen, den Spielern verlorenes Selbstvertrauen zurück zu geben."

Nur durch mehr Selbstvertrauen wird der fußballerische Stil der Mannschaft ja nicht besser..."Es ist schwer, Dinge, die man eine lange Zeit immer gleich gemacht hat, aus den Spielern raus zu bekommen. Daran arbeite ich und das wird noch eine Weile dauern. Es gab schon Phasen in denen es gelungen ist, in der Mehrzahl der Spiele wurde meine Spielidee aber nicht umgesetzt.

Zuhause spielt ihr so das Auestadion leer."Die Fans haben Recht, kritisch zu sein. Was den Spielern und mir aber mitunter zugebrüllt wird, fällt häufig völlig aus dem Rahmen. Die Fanstruktur in Kassel ist nicht eifach, das erhöht den Druck – besonders auf die jungen Spieler – enorm. Nach dem frühen 0:2 gegen Homburg hatte jeder Spieler einen Extra-Rucksack von 20 Kilo auf dem Buckel. Daher tun wir uns zur Zeit auswärts auch leichter als daheim.

Stimmt denn die Chemie innerhalb des Teams überhaupt? Es wirkt nicht so."Das sehe ich komplett anders. Die Stimmung innerhalb ist richtig super, wir sind eine Einheit.

Aus wenigen Spielern...Problematisch ist der sehr kleine Kader und das Verletzungspech. Ich bin gezwungen viel zu improvisieren und umzustellen. Daher hat sich bis jetzt noch keine erste Elf gefunden.

Was ist mit Ergänzung aus dem eigenen Nachwuchs?Da arbeiten wir dran. Aber zur Zeit sehe ich da keinen, der Regionalliga spielen könnte. Das ist außerdem langfristig zu sehen.

Und wo geht die Reise in naher Zukunft hin?Wir müssen zunächst versuchen, den Abstand in der Tabelle nach unten zu vergrößern. Nach oben blickt derzeit keiner. Als nächstes kommen zwei Auswärtsspiele. Vielleicht ist das sogar zur Zeit ein kleiner Vorteil...

- Kommenden Sonntag kicken die Löwen zunächst in Freiburg, dann geht die Fahrt nach Zweibrücken. -

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