Wissenschaftliche Beratung der AG-Muna

Fulda. Die Arbeitsgemeinschaft Muna-Grebenhain befasst sich seit drei Jahren sehr intensiv mit der Erforschung der Geschichte der ehemal

Fulda. Die Arbeitsgemeinschaft Muna-Grebenhain befasst sich seit drei Jahren sehr intensiv mit der Erforschung der Geschichte der ehemaligen Luftmunitionsanstalt Hartmannshain, kurz: Muna genannt.

Es werden Dokumente und Erinnerungsstcke gesammelt, Zeugnisse des Baus und des Betriebs dieser riesigen Militranlage in Archiven gesucht, und es wird versucht, Reste der Anlage unter Denkmalschutz zu stellen. Dieses Bemhen hat vor allem zum Ziel, die Erinnerung an die schreckliche Kriegszeit und ihre Opfer zu bewahren und die Reste zum Gedenken und zur Mahnung zu erhalten.

Bei der bisherigen lokal- und militrgeschichtlichen Forschungsarbeit stie die Arbeitsgemeinschaft auf vielerlei Schwierigkeiten, die fachliche Beratung und wissenschaftliche Begleitung notwendig erscheinen lieen. So nahm man Kontakt mit Universittsprofessor Dr. rer. nat. Johannes Preu, dem Vizeprsidenten der Johannes-Gutenberg-Universitt in Mainz, auf, den man als Autor verschiedener wissenschaftlicher Werke zu den Munas im ehemaligen Reichsgebiet und zu den militrischen Altlasten kennen gelernt hatte.

Interesse an Arbeit

Professor Preu zeigte sich sofort sehr interessiert an der Arbeit der AG Muna-Grebenhain und sagte einen Besuch in Grebenhain zu. Vor einigen Tagen traf man sich dann in Bermuthshain zum Austausch und zum Rundgang durch das Gelnde der Muna im Oberwald. Der Gast war sehr beeindruckt von der Ausdehnung der ehemaligen Anlage, von dem Umfang der schon durchgefhrten Entmunitionierung und vom Zustand der erhaltens- und schtzenswerten Ruinen.

Auerdem besttigte er den Mitarbeitern der AG den enormen wissenschaftlichen Wert ihrer Sammlungen von Dokumenten, Objekten und Erkenntnissen und ermunterte dazu, die Idee eines Muna-Museums intensiv weiter zu verfolgen. Er sagte fr die weitere Arbeit wissenschaftliche Beratung zu und gab zahlreiche Hinweise auf einschlgige Literatur und Fundstellen in Archiven. Besonders interessant war die Auskunft, dass die Muna-Grebenhain zur Lufthauptmunitionsanstalt Wolfhagen gehrte und von dort hauptschlich mit Produkten beliefert wurde, die dann im Oberwald fertig gestellt und zum Versand und Gebrauch vorbereitet werden mussten.

Aus dem Besuch erwuchsen verschiedene Vorhaben fr die nchste Zeit. So wird es einen Besuch der AG in Wolfhagen geben; man wird in verschiedenen Archiven nach weiteren Dokumenten suchen; fr den Herbst sieht man eine Vortragsveranstaltung mit Prof. Preu vor, der dann ber die Bedeutung der Munas allgemein und der Muna-Grebenhain im Besonderen sprechen wird.

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