Zittern gegen Peng-Penguine

Krefeld erst abgeschossen, dann fast ausgerutscht: Nach 6:0 noch 6:5 Von VICTOR DEUTSCHEishockey. Es war Rekordverdchtig, was die Hu

Krefeld erst abgeschossen, dann fast ausgerutscht: Nach 6:0 noch 6:5

Von VICTOR DEUTSCH

Eishockey. Es war Rekordverdchtig, was die Huskies am Freitagabend bei der Partie gegen die Krefelder Pinguine vor 3731 Zuschauern aufs Eis zauberten: 5:0 stand es nach 13 Minuten. Und doch schlitterten die Huskies am Ende haarscharf am Titel die Deppen der Liga vorbei. Denn Krefeld kam noch mal auf 5:6 heran.Den Torreigen hatte der Kapitn Boisvert bereits nach 13 Sekunden erffnet und auch das 2:0 besorgt. Dann kam der Auftritt der Kasseler Eigengewchse Christ, Heinrich und Klinge bauten den Vorsprung aus. Krefelds Trainer Pavlov hatte zwischenzeitlich reagiert und den Torwart gewechselt. Doch der musste noch einen weiteren Treffer Klinges hinnehmen das 6:0 in der 31. Minute. So ein Auftakt ist ein Wunschkonzert fr jeden Trainer uns hat es dabei vllig auseinandergeworfen. Krperlich und mental waren wir nicht prsent, ein vlliger Blackout, beschrieb Pinguine-Trainer Igor Pavlov das erste Drittel.

Laut muss es wohl in der Kabine in der Pause zugegangen sein, denn Krefeld kam zurck ins Spiel mit den Anschlusstreffern in der 34. und 36. Minute. Durch die beiden Gegentore sind wir weg von unserer Linie gekommen, denn im ersten Drittel hatten wir nicht nur Tore geschossen, sondern auch die Zweikmpfe in der eigenen Zone auch konsequent gewonnen, analysierte Stephane Richer. Und es kam noch dicker fr die Huskies: Der Doppelschlag in der 47. Minute brachte sie vllig aus dem Konzept, das folgende Tor zum 6:5 (54.) war die fast logische Konsequenz. Das war ja auch das Mindeste, was ich von meiner Mannschaft erwarten konnte: dass sie sich aufbumen, wollte sich Pavlov von der Demonstration groer Moral nicht besnftigen lassen. Klar war fr ihn, dass wir dieses Spiel gleich heute Abend noch analysieren werden. Das hatte auch Richer vor allerdings erst am gestrigen Vormittag. Denn schlielich haben wir drei Punkte gegen den Tabellenfnften geholt da muss man das Positive sehen. Heute (14.30 Uhr) empfangen die Huskies die Iserlohn Roosters. Und da verlangt Richer eine deutlich bessere Defensivleistung. brigens: Das Tor von Michael Christ, sein erster DEL-Treffer, sorgte fr einige Verwirrung. Hatte auf dem Eis  Schiri Dahle noch den Videobeweis bemht, um Torraumabseits auszuschlieen, war sich nach der Schlusssirene der offizielle Torschtze nicht mehr ganz sicher, der Scheibe wirklich den entscheidenden Sto aus dem Gewhl heraus gegeben zu haben. Klarheit gabs von Shawn McNeil, ebenfalls in der Szene Torschtzen-verdchtigt: Das war Michis Tor.

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