Maric fällt lange aus: MT will Verstärkung holen und gibt zunächst der Jugend eine Chance

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Der Verdacht hat sich bestätigt: MT-Kreisläufer Marino Maric zog sich am Donnerstag einen Bizepssehnenabriss zu.

Es hat sich bestätigt: Einen Tag nach dem Spiel gegen Stuttgart steht die Diagnose fest. Kreisläufer Marino Maric hat sich einen Bizepssehnenabriss zugezogen.

Handball. MT-Mannschaftsarzt Dr. Gerd Rauch geht davon aus, dass Maric der MT rund drei Monate fehlen wird. Eine Operation sei unumgänglich, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Nachdem schon seit mehreren Wochen die Rückraumspieler Julius Kühn, Timm Schneider Michael Müller verletzungsbedingt fehlen und sich am Dienstag im DHB-Pokal auch noch Domagoj Pavlovic einen Knöchelbruch zugezogen hat, ist Maric mittlerweile der fünfte Stammspieler, auf den die Nordhessen länger verzichten müssen.

Doch damit nicht genug: Auch Felix Danner verletzte sich beim gestrigen Spiel in Stuttgart. Der zweite Kreisläufer verdrehte sich am Donnerstag den Fuß. Laut Teamarzt Rauch brauche es ein kleines Wunder, damit Danner im nächsten Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt spielen könne.

"Haben geglaubt, uns in die WM-Pause retten zu können"

“Das ist jetzt eine sehr extreme Situation. Zu Beginn dieser Woche haben wir noch geglaubt, uns in die WM-Pause retten zu können und danach zumindest zwei Spieler genesen zurück zu bekommen. Doch durch die erneuten Ausfälle müssen wir intensiv daran arbeiten, uns kurzfristig Unterstützung von extern zu holen. Wir suchen gerade mit Hochdruck”, sagt MT-Vorstand Axel Geerken.

Grimm tun die restlichen Spieler leid

Auch Heiko Grimm wäre froh, wenn sich dahingehend eine schnelle Lösung ergibt: “Aber nicht so sehr, weil uns als Trainer damit geholfen würde. Ich sehe das als wichtig an, weil die verbliebenen Spieler eine Entlastung verdient haben. Die tun mir richtig leid. Denn was dieses Häuflein der letzten Aufrechten in den vergangenen Spielen geleistet hat, ist fast unglaublich. Kein Murren, kein Klagen, stattdessen sind sie noch enger zusammengerückt und haben die letzten Reserven rausgeholt. Ich bin unendlich stolz auf meine Mannschaft”.

Chance für die Jugend

Auf alle Fälle werden jetzt einige Spieler aus dem A-Jugend Bundesligateam intensiver ins Training bei den Profis einsteigen. Dabei haben Jona Gruber, Tomas Pieroch und Julian Damm (alle Jahrgang 2000) sogar gute Chancen, schon beim Top-Spiel gegen Flensburg-Handewitt im Aufgebot zu stehen.

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