MT Melsungen schlägt Nordhorn souverän

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Traf sieben Mal für die MT Melsungen: Julius Kühn.

Die MT Melsungen hat ihr Heimspiel vor leeren Rängen in der Kasseler Rothenbach-Halle gegen die HSG Nordhorn-Lingen ungefährdet mit 33:28 (15:13) gewonnen und setzt sich damit in der Spitzengruppe der Handball-Bundesliga fest.

Handball. Nach sicher geführtem Spiel gab die MT kurz vor der Pause zwar einen Vier-Tore-Vorsprung wieder her, setzte sich dann nach dem Seitenwechsel aber schnell vorentscheidend ab. Mit sieben Treffern war Julius Kühn der erfolgreichste Schütze der Gastgeber, bei denen auch Yves Kunkel mit fünf Toren überzeugte. Für Nordhorn-Lingen war Robert Weber gleich elfmal erfolgreich, siebenmal davon per Siebenmeter.

"Ich finde, wir hatten das erwartet schwere Spiel gegen Nordhorn", so MT-Coach Gudmundur Gudmundsson nach dem Spiel. "Ich war sehr zufrieden mit unserem Angriff. Wir haben zum zweiten Mal jetzt 33 Tore gemacht und die haben sich gut auf alle Positionen verteilt. Wir haben in jeder Situation die richtigen Lösungen gefunden. In der Abwehr war es nicht einfach zu spielen, aber auch da haben wir uns im Lauf des Spieles gesteigert und schließlich kam auch noch die Torwartleistung hinzu."

Zufrieden trotz Niederlage war dagegen Gästetrainer Daniel Kubeš, der seinem Team ein insgesamt gutes Arbeitszeugnis ausstellte. "Ich finde, dass wir uns hier gut verkauft haben und lange mithalten konnten. Ich war vor allem zufrieden, wie organisiert meine Mannschaft hier aufgetreten ist. Das Einzige, was ich ihnen vorwerfen kann, ist der Anfang der zweiten Halbzeit. Da lagen wir innerhalb kürzester Zeit mit fünf Toren hinten. Das hat mir doch sehr weh getan."

Statistik

MT Melsungen: Simic (7 Paraden / 12 Gegentore), Heinevetter (7 P. / 16 G.); Maric 5, Kühn 7, Lemke, Reichmann 2/1, Kunkel 5, Mikkelsen, Danner, Arnarsson 2, Allendorf, Pregler, Häfner 5, Salger 1, Kastening 4/2, Pavlovic 2 - Trainer Gudmundur Gudmundsson.

HSG Nordhorn-Lingen: Ravensbergen (3 P. / 8 G.), Buhrmester (10 P. / 25 G.); Leenders, Weber 11/7, Mickal 3, Miedema 1, Stegefelt, Terwolbeck, de Boer, Vorlicek, Visser, Prakapenia 2, Seidel, Possehl 6, Pöhle 4, Kalafut 1 - Trainer Daniel Kubeš. Schiedsrichter: Julian Köppl (Düsseldorf) / Denis Regner (Nieder-Olm)

Zeitstrafen: 6 – 10 (Pavlovic 16:57, Häfner 47:02, Kunkel 57:13 – Prakapenia 21:31 39:19, Possehl 31:10 48:43, Stegefelt 50:42)

Strafwürfe: 3/3 – 8/7 (Weber scheitert an Heinevetter 47:03)

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