MT Melsungen verliert in Wetzlar - Philipp Müller muss ins Krankenhaus

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Musste mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen in ein Wetzlarer Krankenhaus gebracht werden: Phlipp Müller.

Acht Tage nach der Heimniederlage gegen Hüttenberg zieht die MT Melsungen auch in Wetzlar den Kürzeren. Mit 28:31 (12:18) verlor die MT vor 4421 Zuschauern in der Rittal-Arena.

Handball. Damit ist der Start von Heiko Grimm als Cheftrainer der MT Melsungen komplett missglückt. Bis auf den weiterhin verletzten Abwehrchef Finn Lemke konnte MT-Trainer Heiko Grimm in Wetzlar aus dem Vollen schöpfen.

Doch die Niederlage war nicht der einzige Rückschlag für die Melsunger an diesem Tag. Philipp Müller musste nach der Halbzeit in der Kabine bleiben, wurde anschließend gar mit Verdacht auf Herzrhythmusstörungen in ein Gießener Krankenhaus gebracht.

"Das war ein sehr ärgerliches Spiel. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber umgesetzt wurde davon zu wenig. Man sieht, die Spieler sind mental nicht frisch genug, Entscheidungen dauern zu lange. Es ging phasenweise richtig lethargisch zu. Wir wollten Wetzlar die gefährlichen Gegenstöße wegnehmen und die Anspiele an den Kreis unterbinden. Stattdessen sind wir bereits in der Anfangsphase genau über diese Aktionen in Rückstand geraten. Im Rückzug waren wir zu behäbig, das Umschalten klappte kaum. Man kann eigentlich sagen, wir haben sowohl in der Abwehr wie auch im Angriff etwa nur 80 Prozent von dem gebracht, was nötig gewesen wäre, um heute gegen Wetzlar zu bestehen. Wir haben einige Baustellen und daran werden wir in den nächsten drei Wochen bis zum nächsten Spiel sehr intensiv arbeiten müssen", sagte Heiko Grimm nach der Niederlage.

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