Nach Ultimatum: MT Melsungen nur mit Remis gegen Ludwigshafen

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Keine deutliche Steigerung wie gefordert: Nachdem die MT-Verantwortlichen Mannschaft und Trainer ein Ultimatum gestellt hatte, konnten die Melsunger beim 25:25 nicht überzeugen. Immerhin machten sie noch einen Fünf-Tore-Rückstand wett.  

Handball. MT-Trainer Heiko Grimm hatte nach der Niederlage in Silkeborg ein paar Veränderungen in der Startformation vorgenommen. In der Abwehr begann das Team von Heiko Grimm in einer 5:1 Formation mit Domagoj Pavlovic auf der Spitze. Dahinter bildeten Marino Maric, Timm Schneider (der in der Abwehr für Kai Häfner kam) und Julius Kühn die Innenverteidigung. Auf Außen begannen Michael Allendorf und Dimitri Ignatow, im Tor Nebojsa Simic. Verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt fehlten Felix Danner und Finn Lemke, die ansonsten etatmäßig das Deckungszentrum besetzen.

Zwar zeigten sich die Melsunger kampfstark, spielerisch war aber weiterhin Luft nach oben. "Wir haben heute eine extrem kampfstarke Melsunger Mannschaft gesehen, auf die ich sehr stolz bin", so MT-Trainer Grimm nach dem Spiel. Am Freitag hatten die Verantwortlichen Trainer und Mannschaft noch ein Ultimatum gesetzt: Sollte es in den nächsten drei Spielen keine Leistungssteigerung geben, werden personelle Konsequenzen gezogen.

Die erhoffte Leistungssteigerung blieb aus, stattdessen wurde der Wille und die Kampfkraft gelobt. "Was mir heute gut gefallen hat, ist die Kampfkraft, dass wir nicht aufgegeben haben und nach fünf Toren Rückstand zurückgekommen sind. Das muss man hier auch erstmal schaffen. Wir haben dabei im Angriff einigermaßen kühlen Kopf bewahrt und uns auch in der Deckung gut bewegt. Es ist sicher nicht das Traumergebnis, aber mit diesem Punkt müssen wir zufrieden sein", so MT-Manager Axel Geerken. 

Auch Nationalspieler Julius Kühn war froh um den Punkt, stellte aber auch klar: "Nichtsdestotrotz ist es ist nicht unser Anspruch, gegen die Eulen nur ein Unentschieden zu holen. Es war heute so ähnlich wie zuletzt in Silkeborg. Auch dort haben wir den Start in die zweite Halbzeit verpennt."

Das zweite von drei Endspielen bestreitet die MT Melsungen am kommenden Donnerstag, 27. Februar, gegen den Bergischen HC. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 19 Uhr.

Eulen Ludwigshafen – MT Melsungen 25:25 (14:14)

Eulen: Skof (1.-20. Min., 31.-60 Min.; 11 Paraden / 20 Gegentore), Tomovski (21.-30. Min.; 1 P. / 5 G.) – Stüber 2, Dietrich, Scholz 4, Haider 1, Remmlinger, Falk, Durak 8/3, Bührer 1, Mappes, Müller 6, Neuhaus 2, Dippe, Valiullin 1, Klein .

MT: Simic (1.-41. Min.; 8 Paraden / 21 Gegentore), Sjöstrand (42.-60. Min.; 3 P. / 4 G.) – Maric 2, Kühn 6, Reichmann 1, Ignatow, Kunkel 1, Mikkelsen 6/4, Schneider 2, Allendorf 1, Sidorowicz, Häfner 5, Salger, Pavlovic 1

Zuschauer: 2350

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