MT zieht ins Final Four ein: Melsungen schlägt Füchse Berlin mit 33:30

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Hoch die Hände: Die MT Melsungen fährt nach dem 33:30 Sieg gegen die Füchse Berlin zum Final Four nach Hamburg.

Revanche geglückt! Die MT Melsungen hat das DHB-Pokal-Viertelfinale gegen die Füchse Berlin mit 33:30 (14:16) gewonnen und steht damit im Final Four in Hamburg.

Handball. Nach der Niederlage (22:28 in Berlin) in der Liga haben sich die Melsunger damit revanchiert und stehen nach dem Sieg in der Kasseler Rothenbach-Halle am Ende auch verdient im Final Four. Da war die MT bislang dreimal vertreten 1996, 2013 und 2014 - und jetzt auch im Jahr 2020.  Und dass sie darauf richtig bock haben, war ihnen nach Spielschluss anzusehen, als sie die Arme hochrissen und wenig später einen Kreis bildeten und feierten.

Allerdings starteten die Füchse besser in die Partie. Besonders Berlins Hans Lindberg bekam die MT zunächst kaum in den Griff. Die Folge: Die Füchse führten 7:3, fünf Treffer steuerte allein Hans Lindberg bei. Mit dem variablen Angriffsspiel der Berliner hatte die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm zu Beginn des Spiels so ihre Probleme.

Doch die Melsunger kämpften sich in die Partie, wirkten zunehmend entschlossener und setzten das um, was ihr Coach vor dem Spiel gefordert hatte: Mehr Konsequenz im Angriffsspiel. Tobias Reichmann traf zum 12:12-Ausgleich (24.), eine doppelte Unterzahl überstand sein Team fast schadlos. Mit 14:16 aus Sicht der Melsunger ging es in die Pause.

Und im zweiten Durchgang verteidigte die MT auch endlich besser, die Füchse dagegen verloren immer mehr den Faden und gaben das Spiel aus der Hand. Berlins Marsenic sieht nach einem Foul an Julius Kühn die Rote Karte, auch das wirft die Füchse zurück. Es entwickelt sich ein offener Schlagabtausch und die MT übernimmt immer mehr das Kommando vor 4168 Zuschauern.

Wenig später spiegelt sich das auch im Ergebnis wider: Tobias Reichmann trifft in der 45. Minute zur ersten Melsunger Führung - 23:22. Jetzt hatte die MT das Spiel gedreht, das berühmt berüchtigte Momentum auf ihrer Seite.

Und genau das nutzte sie jetzt und baute die Führung aus, während die Berliner um Ex MT-Spieler Michael Müller nicht mehr nachlegen konnten. Kai Häfner baute zehn Minuten vor dem Ende die Führung aus (27:23), Lasse Mikkelsen setzte den Schlusspunkt zum 33:30 Sieg in der eigenen Halle.

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