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MT siegt dank guter zweiter Halbzeit im EHF-Pokal gegen Anaitasuna

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Konnte mit der MT im EHF-Pokal jubeln: Johannes Golla. Foto: Käsler

MT im EHF-Pokal in der Spur: 28:22-Heimsieg gegen die Spanier von Helvetia Anaitasuna.

Handball. Eine Halbzeit brauchte die MT Melsungen im EHF-Cup, um gegen quirlig aufspielende Spanier und die eigene Unsicherheit in Fahrt zu kommen. Dann lief es aber und mündete in ein 28:22 (10:11) gegen Spaniens Vertreter Helvetia Anaitasuna. Nach permanenten Rückständen vor der Halbzeitpause nutzte Melsungen zehn ganz starke Minuten, um Mitte der zweiten Hälfte vorentscheidend auf 20:14 davonzuziehen. Erfolgreichster Schütze war dabei mit Johannes Golla auch der Jüngste im Kader. Er traf sechs Mal, einmal mehr als Helvetias bester Schütze, Carlos Chocarro.

Stimmen zum Spiel

Michael Roth: Ich rede besser nur über die zweite Halbzeit. Gründe zu suchen für die erste würde zu lange dauern. Der Mannschaft fehlt die Selbstsicherheit und wir tun uns ganz schwer, unsere Chancen zu verwerten. Einige Spieler laufen ihrer Form hinterher, andere sind angeschlagen und stellen sich nur in den Dienst der Mannschaft. Die Köpfe sind im Moment einfach leer, wir brauchen die Pause. In der zweiten Hälfte haben wir aber endlich gespielt was wir können. Haben uns über die Moral und den Kampf dagegen gestemmt. Gut gespielt hat auch Johannes Golla, der uns viel Freude macht. Außerdem auch danke an die Fans, die uns ohne Murren und Pfiffe haben spielen lassen. Das war klasse.

Juan Apecetxea: Gratulation an Melsungen, sie waren in der zweiten Halbzeit einfach besser als wir. Wir haben in der ersten Halbzeit viel besser abgewehrt und konnten damit auch schneller spielen. Nach dem Wechsel war die Abwehr nicht mehr so gut. Wir haben viele Fehler vorn wie hinten gemacht und bekamen deshalb keine so guten Würfe mehr. Das hat Melsungens Torwart ins Spiel gebracht. Die MT hat eben viel mehr Erfahrung als wir. Wir haben dann nochmal die Abwehr umgestellt um den Gegner aus dem Rhythmus zu bringen, aber das hat leider nicht geklappt. Auch unsere Überzahlsituationen haben wir nicht gut gespielt.

Johannes Golla: Die zweite Halbzeit war das, worauf wir in letzter Zeit hingearbeitet haben. Im Angriff lief es endlich so, wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt werden wir mal ein paar Tage etwas anderes sehen können und gehen dann mit Positiven aus diesem Spiel in unsere nächsten Aufgaben.

Henrik Nordlander: In der zweiten Hälfte war die MT klar besser als wir und auch der Torhüter stärker. Dennoch macht es mir trotz der Niederlage generell viel Spaß, europäisch und auch hier in Deutschland zu spielen.

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