Starker Start reicht nicht: MT Melsungen verliert gegen Rhein-Neckar Löwen

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Machte ein ordentliches Spiel: Roman Sidorowicz, hier gegen Löwe Mads Mensah Larsen.

Niederlage im Topspiel der DKB Handball Bundesliga: Die MT Melsungen musste sich nach starken Beginn mit 23:26 (13:12) den Rhein-Neckar Löwen geschlagen geben.

Und wo auch Topspiel drauf stand, da war auch viel Topspiel drin, beim Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenfünften. MT-Trainer Heiko Grimm standen dabei nach langer Zeit mal wieder nahezu alle Spieler zur Verfügung, lediglich Julius Kühn fiel verletzt aus. Dafür stand Domagoj Pavlovic bei der 23:26 (13:12) Niederlage wieder im Kader.

Die Anfangsphase ging klar an die MT, die legte in der mit 4300 ausverkauften Rothenbach-Halle richtig gut los. Mit einem starken Lasse Mikkelsen war die MT in der offensive eiskalt, in der Defensive, wenn die Rhein-Neckar Löwen mal das MT-Bollwerk geknackt hatten, war bei Torhüter Nebojsa Simic Endstation.

So spielten sich die Melsunger schnell einen vermeintlich komfortablen Vorsprung heraus. 10:6 stand es nach 19 Minuten. Doch die letzten 10 Minuten kamen die Löwen, um die deutschen Nationalspieler Steffen Fäth, Patrick Grötzki und Jannik Kohlbacher, besser in die Partie – und der Vorsprung schrumpfte, langsam, aber sicher. Da schmerzte die 2 Minuten-Strafe für Finn Lemke (19.) umso mehr. Durch den „Last Minute“ Treffer von Yves Kunkel ging es mit einem knappen Vorsprung (13:12) für die Melsunger in die Pause.

Es hatte sich also angedeutet und kurz nach der Halbzeitpause (37.) war es dann soweit: Der Tabellendritte aus Mannheim ging erstmals in Führung (16:15). Zuvor hatte Yves Kunkel Vladan Lipovina den Ball geklaut und getroffen – die MT war da, hatte die Leichtigkeit aus der Anfangsphase aber verloren.

Jannik Kohlbacher baute die Führung mit zwei Treffern auf 21:17 aus Sicht seines Teams aus (44.). Die MT Melsungen musste sich jetzt was einfallen lassen, wollte sie das Spiel noch drehen. Heiko Grimm nahm Auszeit, es änderte sich aber nur wenig. Der über weite Strecken starke Lasse Mikkelsen vergab gleich darauf die Chance den Vorsprung der Mannheimer zu verkürzen.

Stattdessen zogen die Rhein-Neckar Löwen durch den Treffer von Jerry Tollbring weiter davon (23:18). Die Mannschaft von Heiko Grimm fand jetzt kein Rezept mehr, um dem Tabellendritten nochmal ins Schwimmen zu bringen.

Nach einer starken Anfangsphase baute die MT dann stark ab und zog am Ende mit 23:26 den Kürzeren.

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