Corona-Krise

BBC: Formel-1-Teams stimmen niedrigerer Budgetobergrenze zu

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Die Teams der Formel 1 haben sich einem Medienbericht zufolge auf eine Senkung der Budgetobergrenze geeinigt. Foto: Zsolt Czegledi/MTI/AP/dpa

London (dpa) - Die Teams der Formel 1 haben sich einem Medienbericht zufolge auf eine Senkung der Budgetobergrenze geeinigt.

Wie die BBC unter Berufung auf mehrere Quellen berichtete, stimmten die Rennställe der Motorsport-Königsklasse einem Plan zu, das Limit der Ausgaben pro Team und Saison von den ursprünglich geplanten 175 Millionen US-Dollar (161 Millionen Euro) für das kommende Jahr auf 145 Millionen US-Dollar (133 Millionen Euro) zu setzen. Für 2022 und die Periode von 2023-25 soll die Obergrenze jeweils noch zweimal um weitere fünf Millionen US-Dollar gesenkt werden.

Diese Beschlüsse müssen noch vom Weltrat des Motorsport-Weltverbandes Fia genehmigt werden. Es werde erwartet, dass ein positives Votum eine Formalität sei, berichtete die BBC.

Vor allem Ferrari hatte sich zuletzt gegen eine weitere Senkung der Ausgabengrenze ausgesprochen, auch Red Bull ist kein Befürworter. Andere Teams wie beispielsweise McLaren hatten für eine noch niedrigere Grenze plädiert.

Über ein Ausgabenlimit wird seit Jahren diskutiert, die Corona-Krise hat die Not bei manchen Teams in der kostspieligen Rennserie noch verschärft. Die Formel 1 hat seit dem ausgefallenen Auftakt in Australien Mitte März alle WM-Läufe bis Ende Juni wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben. Die Saison soll nun mit zwei Grand Prix vor leeren Rängen im österreichischen Spielberg im Juli beginnen.

BBC-Bericht

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