Absage

Biathlon-Weltmeister Simon Schempp nicht zur WM - der Grund überrascht

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Simon Schempp sagt die Biathlon-WM in Östersund ab.

Biathlon: Simon Schempp wird bei der WM in Östersund nicht antreten. Die Absage bedeutet eine Schwächung für das deutsche Team.

Leipzig - Massenstart-Weltmeister Simon Schempp verzichtet wegen Formschwäche auf die Biathlon-Weltmeisterschaften und beendet vorzeitig die Saison. „In diesem Winter werde ich leider keine Rennen mehr laufen. Das heißt, ich werde auch bei der WM in Östersund nicht dabei sein. Das ist natürlich bitter, weil ich bis zuletzt gehofft und gekämpft habe, dass sich doch noch alles zum Guten wendet“, teilte der 30-Jährige am Mittwoch mit. Nach Rücksprache mit Ärzten und Trainern werde er sich erholen, „um dann im Frühjahr möglichst ohne Nebenbaustellen wieder voll angreifen zu können.“

Die Absage ist eine Schwächung für das Team von Bundestrainer Mark Kirchner. Denn der 30-Jährige, der bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang noch Silber im Massenstart und Bronze mit der Staffel gewann, war in den letzten Jahren auch als Staffel-Schlussläufer gesetzt.

Der Schwabe war im Dezember mit Platz fünf im Einzel von Pokljuka in die Saison gestartet und hatte gleich die WM-Norm geknackt. Danach schaffte er es aber nur noch einmal in die Top Ten. In diesem Jahr bestritt der zwölfmalige Weltcupsieger lediglich ein Einzelrennen. Nach schwachen Vorstellungen beim Heim-Weltcup wurde der viermalige Weltmeister aus dem Weltcup genommen, um sich zu Hause in Ruhpolding in Ruhe vorzubereiten. Doch es reichte nicht mehr.

dpa

Den Zeitplan der Biathlon-WM finden Sie auf tz.de*.

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