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Der Bundesliga-Samstag: Verfolgerduell und Abstiegskampf

Herthas Javairo Dilrosun im Dribbling - am Samstag trifft er auf die Mainzer Abwehrreihen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa
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Herthas Javairo Dilrosun im Dribbling - am Samstag trifft er auf die Mainzer Abwehrreihen. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Verfolgerduell in Leverkusen, Abstiegskampf am Samstag auf drei anderen Plätzen. Zudem wirkt der Pokal bei den beteiligten Bundesligisten noch nach. Manchmal positiv, manchmal negativ.

Berlin (dpa) - Das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig steigt erst am Sonntag - ein Spieltag wie gemalt für den ersten Verfolger aus Dortmund, der aber angeschlagen ist.

Im Abstiegskampf geht es für die drei in der Tabelle schlechtplatziertesten Clubs im Fernduell um Punkte. Hertha BSC versucht, nach der folgenschweren Pokalpleite auf Schalke ein Stück Normalität wiederzufinden.

VERFOLGER: Rein rechnerisch könnte Borussia Dortmund sogar Platz eins erobern. Dafür bräuchte der BVB bei Bayer Leverkusen am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) allerdings einen Kantersieg. Und dazu scheint der Tabellendritte angesichts der Pokal-Pleite in Bremen derzeit kaum der Lage. "Es war allen nach den Spielen gegen Köln und Union Berlin klar, dass wir mehr Gegenwind bekommen werden. Das war in Bremen jetzt der Fall", sagte Sportchef Michael Zorc. "Das wird in Leverkusen, die noch mal mehr Qualität haben, noch mal mehr sein." Spannend wird vor dem Anpfiff sein, ob Super-Talent Erling Haaland nach seiner Joker-Rolle in Bremen wieder in die Startelf zurückkehrt.

ABSTIEGSKAMPF: Bremen geht dank des Pokal-Coups gegen den BVB mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den 1. FC Union Berlin, der seinerseits ebenfalls das Viertelfinale erreicht hat. Die Norddeutschen haben auf Platz 16 einen Punkt Vorsprung auf Fortuna Düsseldorf, das beim VfL Wolfsburg gefordert ist. Schlusslicht SC Paderborn, das wiederum einen Zähler hinter Düsseldorf liegt, muss beim FC Schalke bestehen. Alle Partien werden am Nachmittag (15.30 Uhr/Sky) angepfiffen.

RASSISMUS: Jordan Torunarigha will nach dem Rassismus-Eklat im Pokal auf Schalke im Bundesligaspiel gegen den FSV Mainz 05 wieder spielen. "Jordan hat signalisiert, dass er bereit ist, da mache ich mir keine Sorgen", sagte der Co-Trainer von Hertha BSC, Alexander Nouri, vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Der Assistent von Chefcoach Jürgen Klinsmann machte deutlich: "Er weiß, dass der gesamte Verein, die Mannschaft, das Trainerteam hinter ihm stehen und alle an einem Strang ziehen. Wir stehen vor, hinter und neben ihm." Torunarigha war in Gelsenkirchen, wo er in der Verlängerung die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, laut eigener Aussage rassistisch beleidigt worden.

RICHTUNG: Die Tabellennachbarn SC Freiburg und TSG Hoffenheim treten um 15.30 Uhr (Sky) im direkten Duell gegeneinander an. Der Ausgang des Spiels könnte die Richtung für den Rest der Saison vorgeben. Gewinnt die TSG (Platz sieben/33 Punkte), ist sie voll dabei im Rennen die Europapokal-Plätze. Freiburg (Platz acht/29) braucht ebenfalls einen Sieg, um nicht im Mittelfeld der Tabelle zu versauern. "Es hängt an Kleinigkeiten, in welche Richtung ein Spiel geht", sagte SC-Trainer Christian Streich.

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