Sieg bei den Lakers

Dallas Mavericks gewinnen auch ohne kranken NBA-Star Nowitzki 

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Wesley Matthews (l.) war Top-Scorer bei den Mavericks.

Los Angeles - Dirk Nowitzki fehlte den Dallas Mavericks beim Auswärtssieg bei den Los Angeles Lakers (101:89) kurzfristig wegen Fiebers. Ein überragendes drittes Viertel reichte den Texanern.

Die Dallas Mavericks können auch ohne den erkrankten Dirk Nowitzki in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewinnen. Mit 101:89 (50:57) siegten die Texaner am Donnerstag (Ortszeit) beim Lieblingsgegner Los Angeles Lakers und feierten den zehnten Saisonsieg bei schon 23 Niederlagen. Für Dallas war es der zwölfte Erfolg nacheinander gegen die Lakers.

Nowitzki konnte wegen Fiebers kurzfristig nicht auflaufen und verpasste in dieser Saison wegen Verletzung und Krankheit bereits die 25. Begegnung der Mavs. Ob der Würzburger an diesem Freitag (Ortszeit) im Spiel beim Top-Team Golden State Warriors wieder mit von der Partie ist, ließ Trainer Rick Carlisle offen.

Knackpunkt beim klaren Auswärtssieg war das dritte Viertel. Nachdem die Lakers mit einer Sieben-Punkte-Führung in die Halbzeit gingen, dominierte Dallas die zweite Halbzeit nach Belieben. Mit 31:13 fertigten sie die Gastgeber im dritten Durchgang ab und setzten sich entscheidend ab. „Glückwunsch an das Team. Sie haben vorne und hinten einen sehr guten Job gemacht“, betonte Coach Carlisle.

Fünf Mavericks punkten zweistellig

Top-Scorer beim NBA-Champion von 2011 war Wesley Matthews mit 20 Punkten. „Wir haben in der zweiten Hälfte deutlich körperbetonter und härter agiert. Wir haben die Würfe genommen, sind in unseren Rhythmus gekommen und haben richtig guten Basketball gespielt“, erklärte Matthews.

Neben Matthews punkteten auch vier weitere Dallas-Profis zweistellig. Harrison Barnes kam auf 17 Punkte und neun Rebounds. Auch Devin Harris (14), Dwight Powell (14) und Dorian Finney-Smith (12) konnten auf sich aufmerksam machen.

Meister Cleveland Cavaliers bezwang die Boston Celtics mit 124:118 (66:59). Garant für den 24. Saisonsieg des Titelverteidigers war erneut das Trio Kyrie Irving (32 Punkte), Kevin Love (30) und LeBron James (23). Allerdings war Ausnahmespieler James wenige Stunden vor seinem 32. Geburtstag noch nicht in Feierstimmung. „Ich war schrecklich“, schimpfte James über seinen Auftritt und meinte damit vor allem seine acht Ballverluste.

dpa

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