Bundesliga

Darüber spricht die Liga: Trainer, Klassiker und Mauerfall

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Zum Topspiel des elften Spieltages empfängt der FC Bayern München am Samstag Abend Borussia Dortmund. Foto: Marius Becker/dpa

Berlin (dpa) - Der FC Bayern empfängt Borussia Dortmund zum deutschen Klassiker. Ob der Rekordmeister nach dem anstehenden elften Spieltag der Fußball-Bundesliga einen neuen Trainer präsentiert, ist fraglich.

In Berlin wird derweil das Mauerfall-Jubiläum gefeiert, in Mainz geht es um Punkte im Keller.

Bereits heute kämpft ein Trainer um seinen Job.

GIPFEL: Die Liga blickt nach München. Der FC Bayern empfängt Borussia Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky). "Ein Spiel, auf das sich ganz Deutschland freut", sagte Hansi Flick, der eigentlich nur bis nach dem Spitzenspiel Interimstrainer des Rekordmeisters sein soll. Ein Nachfolger ist aber nicht in Sicht. Mit einem Sieg würden die Münchner den BVB in der Tabelle wieder überholen und eine beeindruckende Serie ausbauen: Die Bayern gewannen die vergangenen fünf Bundesliga-Heimspiele gegen den BVB mit 22:3 Toren. Für Michael Zorc verständlicherweise eine "Horrorbilanz". Die klare Ansage von Dortmunds Sportdirektor: "Wir müssen Männerfußball spielen, wir müssen Kerle sein."

TRAINER: Bereits am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) empfängt der 1. FC Köln, der Krisen-Club der Stunde, die TSG 1899 Hoffenheim - und FC-Trainer Achim Beierlorzer wird wieder besonders im Blickpunkt stehen. Eine weitere Niederlage, und es könnte sehr eng werden für den 51-Jährigen. "Ich bin nicht in der Vergangenheit und auch nicht in der Zukunft unterwegs, sondern im Hier und Jetzt", sagte der Coach. Er sei "zuversichtlich, dass diese Mannschaft in der Lage ist, Hoffenheim zu schlagen".

MAUER: Es ist kein Spiel wie jedes andere an diesem besonderen Tag. Hertha BSC empfängt am Samstag (15.30 Uhr/Sky), dem Tag, an dem vor dreißig Jahren die Mauer fiel, im Berliner Olympiastadion RB Leipzig. Die Hertha hatte vor der Saison extra um das Heimrecht am 9. November gebeten. Gegen die Sachsen werden die Berliner mit Sondertrikots spielen, auf den Tribünen und auch im Innenraum werden spezielle Choreographien zu sehen sein.

KELLER: Der 1. FC Union Berlin spielt am Tag des Mauerfall-Jubiläums tief im Westen. Der Aufsteiger tritt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05 an, für beide zählt jeder Punkt, um sich im Tabellenkeller der Liga Luft zu verschaffen. Die Berliner reisen mit dem Hochgefühl des 1:0-Siegs im Berliner Derby gegen Hertha an, der FSV ist nach dem bitteren 0:8 in Leipzig in der Bringschuld.

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