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Darüber wird (auch) geredet im Fahrerlager der Formel 1

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Lewis Hamilton (l) und Sebastian Vettel auf einer Pressekonferenz im Gespräch. Foto: Rick Rycroft/AP

Barcelona (dpa) - Sebastian Vettel redete über Rückspiegel, Lewis Hamilton über Streckenpläne in Miami. Vor dem Formel-1-Rennen in Spanien machten außer dem direkten Duell der viermaligen Weltmeister auch andere Themen die Runde.

DIE FORMEL 1 UND MIAMI:

Am Abend in Barcelona verbreitete sich die Nachricht im Fahrerlager. Die Verantwortlichen von Miami haben den Weg freigemacht für ein Rennen in Florida. Schon vorher sinnierte Weltmeister und USA-Dauerbereiser Hamilton von Mercedes über einen Grand Prix in der Metropole. Vorschläge für den Streckenverlauf hätte er auch parat. Falls die weiteren Instanzen das Rennen absegnen, wird es im Oktober 2019 soweit sein.

DIE NEUEN FERRARI-RÜCKSPIEGEL: Sie sind schon ein Hingucker. Und das in jeder Hinsicht. Die neuen Rückspiegel an den Ferraris von Vettel und Kimi Räikkönen. Ferrari hat sie nun am Halo fixiert, dem Sicherheitsbügel, der die Fahrer vor herumfliegenden Teilen schützen soll. Und das gleich doppelt, denn mit zusätzlichen Flügeln sollen Vibrationen verhindert werden. Aerodynamischer Nutzen vermutlich inklusive. "Sie sind für eine bessere Sicht nach hinten dort angebracht. Durch den tieferen und breiteren Heckflügel hatten wir da etwas Probleme", sagt Vettel.

DER NOCH IMMER GEFEIERTE LOKALMATADOR

Vettel musste sie beantworten. Hamilton ebenso. Fragen nach dem Lokalmatadoren. Ob Fernando Alonso noch immer zu den Besten zählt? Natürlich bejahten es Vettel wie Hamilton gleichermaßen. Alonso ist Spaniens Formel-1-Star, auch wenn in Carlos Sainz ein weiterer Spanier beim Großen Preis auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya an den Start gehen wird. Alonso ist halt zweimaliger Weltmeister.

Auch wenn das lange her ist: 2005 und 2006 mit Renault. Lange her ist auch Alonsos bisher letzter Sieg in der Formel 1: 2013. Wo? Klar: in Spanien. Wie es auf dem Podium ist, durfte er aber jüngst erleben bei seinem Sieg am vergangenen Wochenende im Toyota bei einem Lauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft. "Das hat sich definitiv gut angefühlt", sagte Alonso.

DER STRAUCHELNDE MITFAVORIT

An Spanien erinnert sich Max Verstappen gern. Vor zwei Jahren gewann er dort den Großen Preis. Es war sein erster Formel-1-Sieg. 18 Jahre und 228 Tage war Verstappen damals gerade mal alt. Er ist damit der jüngste Gewinner in der Geschichte der Motorsport-Königsklasse. Zwei weitere Siege folgten 2017, Verstappen startete in diese Saison als einer der Titelkandidaten. Sein Red Bull ist nach allen Einschätzungen nicht schwächer als der Ferrari oder der Mercedes.

Verstappen schwächelt dieses Jahr aber noch, Negativschlagzeilen häufen sich für den bekannt aggressiv fahrenden Piloten. Zwei Ausfälle in vier Rennen, der peinliche Crash mit Teamkollege Daniel Ricciardo zuletzt in Baku der Tiefpunkt. Der Rennstall behält sich sogar eine Teamorder vor. "Mir soll es recht sein, wenn sie sich in die Kiste fahren", sagt Vettel. Verstappen weiß: "Wir dürfen uns so etwas einfach nie wieder erlauben." Die Lösung hat er auch, etwas mehr Raum für die Kontrahenten: "Ein paar Millimeter mehr lassen."

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