20-Jähriger für Draft angemeldet

Nowitzki als Vorbild: Basketball-Talent Wagner will in die NBA

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Will hoch hinaus: Moritz Wagner (r.) meldet sich für den Draft zur NBA an.

Wenige Wochen nach seinen starken Leistungen beim College-Turnier „March Madness“ hat sich Moritz Wagner entschieden. Das Basketball-Talent meldet sich für den NBA-Draft an.

Ann Arbor - Das deutsche Basketball-Talent Moritz Wagner wagt den Schritt in die nordamerikanische Profiliga NBA. Der 20 Jahre alte Berliner hatte Anfang April mit den Michigan Wolverines in der amerikanischen College-Liga NCAA das Finale erreicht und war erst dort am Favoriten Villanova Wildcats gescheitert. Wagner hatte sein Team mit herausragenden Leistungen ins Endspiel geführt.

"Ich habe mich entschieden, einen Manager zu engagieren und mich für den NBA Draft 2018 anzumelden", schrieb der 2,11 m große Forward in einem Beitrag auf dem Internetportal „The Players Tribune“. Die Verteilung der Rookies auf die NBA-Teams findet am 21. Juni statt. Bereits 2017 war darüber spekuliert worden, ob Wagner nach der College-Saison in die NBA wechselt. Damals jedoch hatte er sich für einen Verbleib bei den Wolverines entschieden.

Beim College-Turnier beeindruckt

Bei der diesjährigen "March Madness", dem Aufeinandertreffen der besten College-Teams des Landes, spielte sich Wagner mit eindrucksvollen Vorstellungen erneut in die wichtigsten Notizbücher der Branche. Neben seiner starken Physis verfügt er auch über ein gutes Händchen für Distanzwürfe.

Spätestens mit seinem Gala-Auftritt im Halbfinale gegen die Loyola Ramblers aus Chicago rückte der Deutsche ins Rampenlicht. Mit 24 Punkten und 15 Rebounds erreichte er Statistiken wie die späteren NBA-Superstars Larry Bird (1979) und Hakeem Olajuwon (1983). Selbst der deutsche Superstar Dirk Nowitzki schrieb bei Twitter: "Ich sehe dich."

Nowitzki ist das große Vorbild Wagners. In seiner Wohnung in Ann Arbor ziert ein großes Nowitzki-Poster die Wand. Darauf steht geschrieben: "Alle Träume klingen verrückt. Bis sie wahr werden." Das Poster habe er "seit 2011, dem Jahr, als die Dallas Mavericks den Titel gewannen", berichtete Wagner, "ich war im Dirk-Fieber. Da habe ich es mir gekauft."

Unter Strom: Moritz Wagner schaffte im Halbfinale gegen die Loyola Ramblers Statistiken wie zuvor nur zwei ganz Große.

sid

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