Sandplatz-Event

Final-Einzug bei Hamburg-Premiere: Tsitsipas gegen Rubljow

Stefanos Tsitsipas bejubelt seinen Finaleinzug. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Stefanos Tsitsipas bejubelt seinen Finaleinzug. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Tennis-Weltmeister gegen Vorjahresfinalist - die Hamburg European Open erleben ein hochkarätig besetztes Endspiel. Stefanos Tsitsipas hat es am Samstag im Halbfinale gegen Cristian Garin schwer. Und auch die Aufgabe gegen den Russen Andrej Rubljow wird nicht leichter.

Hamburg (dpa) - Tennis-Weltmeister Stefanos Tsitsipas hat bei seiner Hamburg-Premiere gleich das Endspiel der European Open erreicht.

Doch der an Nummer zwei gesetzte Grieche musste am Samstag im Halbfinale wesentlich mehr kämpfen als in den Tagen zuvor, ehe er den starken Chilenen Cristian Garin nach einem hochklassigen Match mit 7:5, 3:6, 6:4 geschlagen hatte. Erstmals während des mit 1,2 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Events kassierte Tsitsipas einen Satzverlust. Nach 2:15 Stunden verwandelte der Sechste der Weltrangliste seinen ersten Matchball.

Damit bleibt der neue Hamburger Publikumsliebling dem Turnier bis zum Ende erhalten. Am Sonntag (12.00 Uhr) trifft er auf den Vorjahresfinalisten Andrej Rubljow. Der 22-jährige Russe hatte sich zuvor gegen den Norweger Casper Ruud mit 6:4, 6:2 durchgesetzt. Im vergangenen Jahr hatte der 14. der Weltrangliste das Finale gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili verloren.

"Es ist das erste Mal überhaupt, dass ich zwei Jahre hintereinander bei demselben Turnier ein Finale erreicht habe", sagte Rubljow, der trotz der langen Corona-Pause in diesem Jahr schon zwei Turniererfolge feierte. An die ebenfalls am Sonntag beginnenden French Open will er noch nicht denken, sondern sich ganz auf Hamburg konzentrieren: "Im Moment ist es für mich das wichtigste Turnier."

Mit nun 24 Siegen und sechs Niederlagen weist er nach dem serbischen Weltranglistenersten Novak Djokovic die zweitbeste Matchbilanz auf der ATP-Tour in diesem Jahr auf. Tsitsipas ist mit 22 Siegen bei acht Niederlagen die Nummer drei.

Gegen Garin musste sich Tsitsipas durchbeißen. Im ersten Satz verspielte er eine 5:2-Führung, um dann doch noch den Durchgang mit 7:5 zu holen. Im zweiten Abschnitt verlor er seine Linie. Der 24-jährige Garin variierte immer wieder sein Spiel und holte sich den Satz mit 6:3. Im Schlussdurchgang plagten den Chilenen zunehmend Knie- und Oberschenkelprobleme. Er musste behandelt werden. Tsitsipas stabilisierte sein Spiel wieder und machte den Final-Einzug perfekt.

© dpa-infocom, dpa:200926-99-719915/3

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