Coronavirus-Pandemie

Formel-1-Chef: 15 bis 18 Rennen sollen es in 2020 nun werden

Chase Carey, Vorsitzender der Formula One Group. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa
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Chase Carey, Vorsitzender der Formula One Group. Foto: Michael Dodge/AAP/dpa

Berlin (dpa) - Die Formel-1-Bosse streben in einem überarbeiteten Kalender für dieses Jahr 15 bis 18 Rennen an, teilte Geschäftsführer Chase Carey in einem längeren Statement auf der Homepage der Motorsport-Königsklasse mit.

Erst kurz zuvor war auch der Große Preis von Aserbaidschan wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Insgesamt fallen die ersten acht der geplanten 22 Rennen der Saison bereits aus. Welche davon wann nachgeholt werden, ist offen. Monaco verzichtete bereits auf ein mögliches neues Datum. Details zum Kalender nannte Carey nicht.

"Im Moment kann niemand sicher sagen kann, wann sich die Situation verbessern wird. Wenn sie es tut, werden wir bereit sein, wieder Rennen zu fahren", sagte der US-Amerikaner: "Wir sind entschlossen, unseren Fans eine WM-Saison 2020 zu bieten."

Die weltweite Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 ließ die Formel-1-Macher und Veranstalter bereits die Rennen in Australien, Bahrain, Vietnam, China, Zandvoort, Barcelona, Monaco und zuletzt eben auch Aserbaidschan, das am 7. Juni hätte stattfinden sollen, absagen. Der früheste Saisonstart könnte der 14. Juni mit dem Rennen im kanadischen Montréal erfolgen, falls es bei dem Grand Prix an diesem Datum bleibt.

Gefahren werden soll auch in der eigentlichen Sommerpause, die in den März und April vorgezogen wurde. Carey geht zudem davon aus, dass das Finale nach dem letzten November-Wochenende stattfinden wird, am dem eigentlich das letzte Saisonrennen in Abu Dhabi im bisherigen Kalender steht. Die Renndaten würden sich insgesamt noch mal deutlich ändern.

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